Das Blaue feiert

Jubel im so schön blauen, rundum erneuerten Petersschulhaus. Hundert Tische aufgestellt, fröhliches Tafeln. Vergnügte Kinder, verklärte Eltern und Grosseltern. Feine Kuchen und gute Sachen, von den Eltern und Kindern mitgebracht. Hie und da wurde auch mal ein Prosecco geopfert. Die Schulfamilie hat ihr Haus nun auch offiziell und in bester Laune in Besitz genommen.

Tut gut, soviel Zukunft an einem Ort versammelt zu sehen.

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Vernünftige Lösung: Schwarzbelag für Münsterberg und Schlüsselberg

Das Baudepartement geht auf den Wunsch des Quartiervereins Lääbe in der Innerstadt und anderer Organisationen ein und wird den Münsterberg und den Schlüsselberg  statt mit einer durchgehenden Pflästerung mit einem Asphaltstreifen und Natursteinrändern ausrüsten. Der Vorstand des Quartiervereins Innerstadt freut sich, dass diese vernünftige Lösung zugunsten der Fussgänger gewählt wird.

Mit einem Brief an Regierungsrat Hans-Peter Wessels hatte sich der Vorstand des Quartiervereins Lääbe in der Innerstadt dafür eingesetzt, dass bei der Wahl eines neuen Belags für die demnächst zu sanierenden Aufgänge zum Münsterplatz – Münsterberg und Schlüsselberg – statt der vorgesehenen Wacken-Pflästerung ein Schwarzbelagstreifen eingerichtet wird, Weiterlesen

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Vielleicht einfach mal einstimmen auf den 10. September, den Tag der Poesie (und des Denkmals), denn auf dieser Nummer kann man jeden Tag Gedichte hören. Aber am Samstag, dem 10. September, ist zumindest der Rümelinsplatz und der Schmiedenhof dem Dichten samt zugehörigem beseeltem Personal gewidmet. Mit diesem Plakat (Hugo Ball hinter einem seiner geflügelten Worte) wird geworben.

Und das ist der Link zum Programm.

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„Oase Altstadt“ als Denkmal

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Schön Glück gehabt, dass das, was die Kantonale Denkmalpflege jetzt im Rahmen des Europäischen Tag des Denkmals feiert, überhaupt noch steht. Und schön dazu, dass es Leute  gibt (meist Mitglieder des Quartiervereins), die zu ihren Kleinoden Sorge tragen und erst noch ab und zu dem staunenden Pubikum öffnen. Auch das gibt es am 10. September zu feiern.

Und hier das Communiqué der Kantonalen Denkmalpflege:
„Am Europäischen Tag des Denkmals 2016 präsentiert die Kantonale Denkmalpflege ein Stück historische Stadt, wie sie im Buche steht: Heuberg und Nadelberg, die Gassen um die Peterskirche und die Leonhardskirche, sie alle verfügen über eine nahezu intakte historische Bebauung. Adelshöfe und Wohnsitze der reichsten Bürger reihten sich schon im Mittelalter entlang der damaligen Inneren Stadtmauer. In den Innenräumen dieser Bauten verbergen sich kostbare Ausstattungen mit Täferstuben, Wand- und Deckenmalereien oder Stuckdecken in einer Dichte, die ihresgleichen sucht.

Seit 1939 sind diese Bereiche als Altstadtzone ausgewiesen. Heute kann man, ungestört vom motorisierten Individualverkehr, die geschlossenen Häuserzeilen mit ihrer vielfältigen und über Jahrhunderte entstandenen Architektur erleben. Das Gebiet wirkt wie eine belebte Oase inmitten der modernen Geschäftsstadt. Zwischen privaten Wohnhäusern pulsiert das Leben in Universitätsinstituten, Geschäften, Theatern und Gaststätten – ein wesentlicher Umstand, der den Lebenswert und die Beliebtheit der Gegend ausmacht.
Gleichwohl sind die wenigsten der Denkmäler im Alltag öffentlich zugänglich: Der Denkmaltag bietet die Gelegenheit, hinter den Fassaden Entdeckungen vielfältiger Art zu machen. Die zahlreichen Führungen und Veranstaltungen werden durch ein Mittagskonzert mit dem Sinfonieorchester Basel, Fahrten mit dem Rösslitram und eine Abschlussveranstaltung im stimmungsvollen Innenhof des Pharmazie-Historischen Museums ergänzt. Das umfangreiche Programm ist in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern vor Ort sowie unter Mitwirkung fach- und sachkundiger Spezialisten entstanden.“

Hier kann man die Programmzeitung herunterladen. Sie wird übrigens – denk mal – der – BZ Basel beigelegt.

Der Gast am Brunch

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Am Sonntagmorgen haben wir auch diesen kleinen Gast am Brunch begrüssen dürfen. Wir haben ihn fotografiert und dann wieder ins Grüne entlassen, mit der unbeantworteten Frage, was uns da denn besucht hatte. „Das ist eine Eilema caniola“ sagt Daniel Burckhardt, Entomologe (Insektenkenner) am Naturhistorischen Museum Basel und derzeit als weltweit gesuchter Spezialist für Blattflöhe meist auf Reisen – eben in Brasilien und davor in Südkorea. „Das sinn Summerveegel“, sagt Burckhardt, also Schmetterlinge, die zur Familie der Erebidae zählen. Unser Eilema caniola  lebe von/auf Flechten, wie es sie auf Dächern haben könne und sei häufig. Nicht umsonst nennt man die Eilemas auf deutsch „Flechtenbärchen“. Diesem Exemplar sei es offenbar nicht recht gelungen, seine Flügel zu entfalten, sagt der Basler Insektenforscher.

Vielleicht ist da später ja noch was gegangen. Danke jedenfalls für den Besuch Flechtenbärchen.

Und wie gut, dass es noch Leute am Museum hat,die sich da auskennen und so was sofort wissen.

Der Brunch unter lieblichem Himmel

Schon wieder vorbei: Unser Brunch im August, statt Regen (wie tags zuvor) oder Hitze, wie auch schon, erträgliche Temperaturen und ab und zu gar ein Gruss von der Sonne. Die Zelte blieben unausgepackt.

Vergnüglich dafür die Tischgespräche und lecker die guten Sachen. Im Laufe von vier Stunden waren gut 50 Personen an den Tischen.

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