Toleranz statt Gläbber im Gässli

Kürzlich in der BaZ gesehen

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Das Maulbeerbäumchen ist gut angewachsen

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Das Maulbeerbäumchen am Anfang der Bäumleingasse, das kürzlich gepflanzt wurde durch die Stadtgärtnerei, fühlt sich offenbar wohl im Super-Bodensubstrat. Wir haben im März über die Entfernung des Vorgängerbaumes berichtet. Es handelt sich bei dem neuen Baum wahrscheinlich um eine Zierform der weissen Maulbeere (Morus alba), da die Beeren der schwarzen Art (Morus nigra) den Boden auf Verkehrsflächen stark verfärben würden.

Maulbeerbäume (Morus) sind fast in der ganzen Welt verbreitet. Sie sind in Europa meistens mit weissen oder schwarzen Beeren  anzutreffen. Anfangs letztes Jahrhundert wurden sie massenhaft in Südeuropa und bei uns vor allem im Baselbiet angebaut als Nahrung für die Seidenraupen, die die Seide für die Seidenbandweberei lieferten. Durch die späteren Seidenimporte aus Asien nahm der Bestand dieser Bäume bei uns deutlich ab.

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Seidenspinnerraupe auf Maulbeerblättern, mit Beeren der Art Morus nigra in verschie-denen Reifestufen (Quelle Photo: Wikipedia)

Hollywood auf dem Andreasplatz

Foto Felix Frei

Gestern Samstag Abend lud der Basler Produzent und Regisseur Michael Flume zu einer Vorführung des Films „The Story of L’Homme Cirque“ auf dem Andreasplatz ein. Der Film wurde vor zwei Jahren auf dem Andreasplatz, im Pfeffer- und Imbergässlein sowie auf dem Hofgut St.Margarethen aufgenommen. Der Basler Michael Flume hatte die Anwohner als Dank dafür zu diesem Fimabend eingeladen, da auch mehrere Anwohner als Statistinnen und Statisten beim Fim mitgewirkt hatten. Er begrüsste die in riesiger Zahl anwesenden Zuschauer und erklärte, dass er an dem Tag auch gleichzeitig einen runden Geburtstag feiere und man nach der Vorführung zu einem Cüppli und einem Stück Kuchen eingeladen sei. Die Cüpplis wurden vom Bistro Aengel oder Aff gesponsert und die Kuchen von Confisseur Stephan Schiesser, der ebenfalls im Film vorkommt. Michael Flume teilte auch mit er habe schon beim Lunch mit seinem Freund, Filmproduzenten und 6-fachen Oscar Gewinner Arthur Cohn angestossen und Familie Cohn habe daraufhin für ihn „Happy Birthday“ gesungen.

Der Film wurde in der original schwarz/weiss Stummfilmversion gezeigt. Anwesend war auch der Schauspieler Patrick Almandinger (Almi) der im Film den unerwünschten, alten aber reichen Bräutigamanwärter spielt. Der junge und lebenslustige, aber arme Bewerber um die Gunst der schönen Braut (Ladina von Frisching) wird im Film von David Dimitri gespielt, dem Sohn vom grossen Clown Dimitri.

Alles in allem ein gelungener Abend, den man in anderer Form wiederholen könnte.

Wie geht es weiter am Rümelinsplatz?

Ein Beitrag von unserem Präsidenten Urs Preisig

Liebe Vereinsmitglieder des Quartiervereins „Lääbe in der Innerstadt“.

Zu Eurer Information findet ihr im Anhang die Antwort auf unsere Petition Rümelinsplatz von Frau Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann an den QV sowie das Antwortschreiben des Vorstandes.

Gleichzeitig möchten wir Sie einladen zur Teilnahme  am nächsten QV-Hock, der am Dienstag den 20.03.2018  ab 19.00 im Restaurant 1777 ( im Schmiedenhof ) stattfinden wird.

Auch möchte der Vorstand es nicht versäumen, Ihnen mitzuteilen, dass der äusserst attraktive und beliebte Posten des Kassiers neu zu besetzen ist. Anmeldungen sind bitte an das Sekretariat oder an ein Mitglied des Vorstands zu richten.

Mit den besten Grüssen

Urs Preisig

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Bäumli ohne Baum

Unser Mitglied (Leserreporter) Emanuel Sandreuter hat soeben gemeldet:

„à propos Baumersatz… ist Euch die Abwesenheit des Baums am unteren Ende der Bäumleingasse aufgefallen?

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Und so hat es vorher ausgesehen:

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und jetzt von nahe:

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Kommentar von Urs Preisig (Zitat):

„Meiner Erinnerung nach war das verschwundene Bäumlein auch eine Gleditschie, der auch der filigranste Schattenwurf kein langes Leben beschert hat.“

Und hier eine Rückmeldung von Christine Staehelin zu diesem Artikel:

http://barfi.ch/News-Basel/Ein-neuer-Baum-fuer-die-Baeumleingasse

Regierung lässt Ginkgos fällen

Die Basler Regierung lässt sich von der von mehr als 2100 Menschen unterschriebenen Petition des Quartiervereins Lääbe in der Innerstadt , die den Erhalt der vier Bäume auf dem Rümelinsplatz – zwei Ginkgos, zwei Linden – gefordert hatte, nicht völlig erweichen. Wie den  Kurzmitteilungen aus der Regierungsratssitzung vom Dienstag zu entnehmen ist,  will sie wenigstens die beiden Ginkgos beim Brunnen fällen lassen. Sie glaubt, das Anliegen der Petitionäre und Petitionärinnen sei im Soweit-Möglichen insofern berücksichtigt, als nun „zumindest“ die beiden Linden stehen gelassen würden. Obwohl die als sehr widerstandsfähig geltenden Ginkgos gesund sind und auch diesen Herbst mit ihren berühmt gelben Blättern imponiert haben, müssen sie den Plänen der „Franz Reschke Landschaftsarchitekten“ weichen. Warum man auch alle stehen lassen könnte, hatte der Quartierverein ausführlich hier begründet und in kurzer Zeit breite spontane Unterstützung gefunden.

13. September 2017. Übergabe der Petition mit über 2100 Unterschriften im Rathaushof: Staatschreiberin Barbara Schüpbach-Guggenbühl mit den Unterschriftenbögen, die ihr Christian Bühler (links), Grossrätin Catherine Alioth und Urs Preisig (rechts) als Delegierte des Quartiervereins übergeben hatten.

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Die beiden Ginkgos hinter dem Brunnen am Rümelinsplatz sollen fallen, findet die Regierung.

Das von der Jury favorisierte Siegerprojekt aus Berlin für die Neugestaltung des Platzes sieht Steinbänke, durchgehend Rheinwacken als Bodenbelag und als Bäume  die angeblich wegen ihres „lichten Schattens“ beliebten Gleditschien vor, obwohl dem „Baumerhalt“ in den Wettbewerbsvorgaben hohe Priorität zugeschrieben worden war.

Jetzt soll das Projekt vorangetrieben werden, immerhin „weiterhin“ unter Einbezug „interessierter Kreise“…

Hier der Ausschnitt aus den Mitteilungen:
Der Regierungsrat hat…

2018-02-28 00_16_20-Willkommen auf der Seite für die Medien - Kurzmitteilungen aus der Regierungsrat

Mit diesen Bildern wurde der Wettbewerb gewonnen. Das Berliner Ptojekt „Platzlichtung“ sieht  Gleditschien neben dem Brunnen. Steinbänke als Sitzgelegenheit und Rheinwacken am Boden vor.

Beim Brunnen ersetzen auf diesem Bild drei Gleditschien die zwei Ginkgos.

In der Mitteilung aus dem Regierungsrates werden die Ginkgos nicht erwähnt, sondern nur betont, dass man das Anliegen der Petition integriert habe und nun zwei Linden stehen lasse. Dank dieser Formulierung wird in den Medien die Nachricht denn schon auch mal als Erfolg des Quartiervereins und seiner Petition vermittelt. Die allerdings hatte den Erhalt aller vier Bäume gefordert.

In der Tages-Woche wird online so berichtet. Hier steht auch ein Kommentar von Christian Bühler, Vorstandsmitglied des Quartiervereins:

„Noch ist nichts gegessen.
Die Petenten forderten den Erhalt aller 4 Bäume.
Die Petitionskommission hat sich noch nicht mit der Petition befasst.
Christian Bühler
Vorstandsmitglied QV Lääbe in der Innerstadt“

Putzen erst ab 06.45!

Es ist doch möglich! Weder die besonders leisen City Cats 2020 der Zukunft (Bild)cc2020ev_blauer_hintergrund

noch ältere Putzfahrzeuge mit ihren geschickten Lenkern werden mehr schon mitten in der Nacht um 04 Uhr 00 in den Einsatz geschickt, sondern tauchen nun nur noch erst viertel vor sieben (06.45) auf. Auch die Kehrichtequipen kommen erst dann. Das kommt nicht nur den schlafenden Quartierbewohnerinnen und -bewohnern zugute, auch die Mitarbeitenden des BD profitierten synenergisch, heisst es.

Die gute Nachricht wurde heute morgen per Medienmitteilung verbreitet. In den gelben und den roten Zonen nimmt man das dankbar zur Kenntnis. Ein altes Postulat des Quartiervereins Lääbe in der Innerstadt wird erfüllt.

Nur an Grossanlässen – wie gerade gehabt (historisches Bild) – kommen die gelenkigen Bürstenbusse natürlich früher. Auch Schwemmen will man dann, wenn es weniger Leute hat, deren Füsse nass werden könnten.

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Und hier der Orginalton der Mitteilung – ganz leise:

Stadtreinigung lässt Baslerinnen und Basler länger schlafen

Aus Rücksicht auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Basler Innenstadt verschiebt die Stadtreinigung des Tiefbauamts den Beginn der Reinigungs- und Kehrichttouren in der Innenstadt von 04.00 Uhr auf 06.45 Uhr. Indem die Frühreinigung in die Tagesreinigung integriert wird, ergeben sich neben der besseren Wahrung der Nachtruhe Synergien für die Mitarbeitenden des Tiefbauamts. Auf die Sauberkeit der Stadt werden keine negativen Auswirkungen erwartet.

 

Frühmorgendlicher Lärm von Reinigungsfahrzeugen des Tiefbauamts sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Reklamationen aus der Bevölkerung. Nach Auswertung von Reklamationen und betrieblicher Erfahrungen hat sich das Tiefbauamt dazu entschieden, die Frühreinigung in die Tagesreinigung zu integrieren. Auf den am stärksten verunreinigten Hotspots sowie den Strassen und Plätzen der Basler Innenstadt beginnen die Kehrichttouren und die täglichen Reinigungsgänge des Tiefbauamts ab sofort erst um 06.45 Uhr. Im Anschluss folgt an Werktagen wie bis anhin die Reinigung der Aussenquartiere.

Das in wiederkehrenden Abständen notwendige Schwemmen von Trottoirs, Strassen und Plätzen wird weiterhin bereits ab 4 Uhr durchgeführt, weil dann weniger Personen unterwegs sind (und nass werden könnten). Ebenfalls früher bleibt der Start von Reinigungseinsätzen nach Grossanlässen, da sie einen hohen Aufwand bedeuten. Die Spätreinigung der Innenstadt zwischen 13 Uhr und 23 Uhr wird wie bisher beibehalten.

Die Sauberkeit der Stadt wird unter der Umstellung nicht leiden. Ein Personalabbau ist nicht vorgesehen. Neben den Vorteilen für die Bevölkerung, erleichtert die Umstellung aber auch die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiefbauamts und ermöglicht flexiblere Arbeitsmodelle

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Viel Lärm um nichts

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Zurzeit geht es darum, die vielen Ueberreste der Basler Fasnacht 2018 wegzuräumen. Nebst leeren Flaschen (rechts im Bild) die Räppli. So gesehen heute morgen. Mit viel Krach. Dabei ist ein Räppli ja mathematisch gesehen ein Punkt. Und ein Punkt ist in dem Sinn (mathematisch) unendlich klein. Also so, dass man es eigentlich gar nicht sieht. Folglich existieren die Räppli gar nicht, sodass der Krach ganz unnötig ist (zumindest im mathematischen Sinne).

Beim Stadtcasino-Umbau wird mit Hochdruck betoniert

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Die Umbauarbeiten am Stadtcasino sind in vollem Gange. Nachdem der Eingangs- und Treppenbereich zwischen dem Musiksaal-Gebäude (gebaut 1876) und dem Stadtcasino abgebrochen und der archäologisch interessante Untergrund unter dem Musiksaal geöffnet und erforscht wurde, wird der Saal jetzt unterkellert, was sich von der Statik her als Herausforderung erwies. Das führt auch zu einer Verzögerung der Eröffnung um ein Jahr auf September 2020 und zwar soll das ohne Zusatzkosten gehen. Die Konzerte finden als Ersatzstandort im Musical Theater statt. Das Musiksaal-Gebäude wird nach den Plänen des Architekturbüros Herzog & De Meuron dann Richtung Barfüsserplatz erweitert. (Quellen: OnlineReports, BaZ und SRF)