Die Ratten sind unterwegs

Eine Stadt, die sich Stadt nennen will, hat auch Ratten. Und jemanden, der dafür verantwortlich ist, die Nager in Schranken zu halten. Augustiner Emanuel Sandreuter erzählt, man sehe jetzt immer wieder Nacktschwänzige über den Münsterhügel laufen. Das ist sonst eher ungewöhnlich. Die vierbeinigen und wie es sich für Basler gehört ziemlich intelligenten Kerle seien eben durch die Erdarbeiten etwas durcheinander, sagen die verantwortlichen Stellen. Dass sie vom Rhein kommen, gilt als ziemlich unwahrscheinlich (Ratten halten etwa einen Aktionsradius von 100 Metern, heisst es). Wer immer mit Essbarem herumlittert, ist der Ratte Freund. Das sind auf dem Münsterhügel vielleicht die Touristen?
Könnte allerdings noch sein, dass da unbemerkt in der Nähe ein Schiff am Sinken ist. Banken sind zu weit weg und im Aufwind. Dann das Baudepartement? Sowas darf man nicht einmal denken. Und überhaupt: So lange die Ratten nicht wie in Camus‘ „La Peste“ auf den Treppen liegen bleiben, ist kein Grund zu Alarm. Oder?

2 Gedanken zu „Die Ratten sind unterwegs

  1. Der Radius der Ratten reicht bis zum Nadelberg – hier habe ich jedenfalls gestern auch eine gesehen – wahrscheinlich wollte sie berichten, was sich am Berg so alles tut.

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