Metropolitan Ideas & Solutions: Haus für Huhn im Jardin Urbain

Alle wissen. Eine richtige Metropole hat ihre Stadtfarmer. Menschen, die sich nicht mit dem Giessen von Geranien begnügen (wie es gezwungenermassen viele Basler InnerstadtbewohnerInnen in ihren geschützten gotischen Verhältnissen tun müssen), sondern mit Bio dynamischen Ernst machen. Weil sie den ewigen Zweifel vor dem Eier-Regal satt haben, wie frei Freiland eigentlich ist und ob das Huhn beim Eier legen auch wirklich glücklich war. Wenn man bedenkt, was Hühner heute leiden müssen, könnten einem beim Rühren des Eis schon am Morgen glatt die Tränen kommen.
 
In einer Zeitung der Nachbarmetropole Paris,  „Le Monde“, wurden kürzlich ein paar Beispiele aufgeführt, wie gerade die wachsende Zahl der Bewohnerinnen und -bewohner grösserer und selbst höher gelegener Wohneinheiten  durch eine aparte Erweiterung ihre urbane Wohnsituation  bereichern und erst noch ein auf geschmackvoll gestaltenen Boden gelegtes Ei ernten könnte.

Es muss ja nicht gleich dieser „Egg Nogg“ (links) aus kanadischer roter Zeder sein, der hier noch als „Mini poulailler“ bezeichnet wird (für nur 2250 Euros). Man könnte sich was Einfacheres, aber Geschmackvolleres auf die Süd-, die West- oder halt die Nordterrasse stellen (unten). Man beachte bei diesem zweiten Entwurf der Kreativen die orginelle Gestaltung des Tores und der „Kubatur“, die auch auf Dornacher Gefühle Rücksicht nehmen würde (zum Aktionspreis von 399 ¢ und ein paar Cents).

Aber das bisher überzeugendste Hen House für eine Architekturmetropole scheint mir der „Breed Retreat“ ,
den der holländische Designer Frederik Roijé nach dem  Konzept „Respecting nature. An architectural hen house to breed and retreat“ für den attraktiven Preis (schliesslich alles aus Holz) von nur 4650 Euros liefert.
Kreative Männer in Basel werden ja nicht einfach ab Stange kaufen, sondern ohnehin selber zum weichen Blei und Plan-Papier greifen wollen, was Elegantes für kommende Hühnergenerationen entwerfen und in die Edelwerkstatt schicken. Die haben dann auch die schönsten Eier.
So ein Ei lässt sich im „Breed Retreat“ so blicken:

Sooo gluschtig!
Ein nur unbestätigtes Gerücht sagt, dass bald auch ein Hosesagghühnerhaus auf den Markt komme. Aber wahrscheinlich ist da was durcheinander gebracht worden.

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