Parade unter leicht weinendem Himmel

Wie das vorhergehende Posting schon verraten hat, standen wir halt auch auf dem Trottoir an der Federereien Strasse und harrten unter mehr und mehr weinendem Himmel der Dinge undTöne, die da kommen sollten. Wenn wir uns nicht schwer getäuscht haben, wird das hier anwesende Publikum vollzählig auch bei „em Bebby sy Jazz“ im Quartier gesehen.

Es soll hier jetzt kein Bilderbogen geboten werden. Da ist die Konkurrenz zu gross. Aber ein zwei Sachen schon.

Angefangen hats mit Blaulicht

Dann ist auch ein tattooierter Gentleman vorbeigekommen, der einer Dame in eleganter Geste den Durchgang zur anderen Seite eröffnet hat:

..und dann in aufrechter Haltung weiter zog. Die Augen immer offen:

Das Schläuchlein im Ohr weist nicht auf Schwerhörigfkeit hin: Es ist ein Funkschlauch. Der Mann ist für die Sicherheit zuständig, wie man aus den Medien weiss.

Dann folgte die Avantgarde

Die Berockten und Bepelzten im Anhang

 

Oft bestaunt

Oder ins Spielen versunkene Musiker,

die gleich darauf in der Pause ein gelöstes Lächeln zu jüngeren weiblichen Teilen des Publikums (hier nicht abbgebildet) schickten:

 

Klar, dass da auch die Prominenz aus dem Quartier begeistert war:

Vor allem, wenn lokale Spielleute vorbeizogen

..und eher nachdenklich bei bewaffneten Paraden

 

Schöne Basler Hüte auf Häuptern mit reifen Gesichtern gab es zu sehen

Und am Schluss – tattoo, tattoo! – auch die da

Da war der Himmel wieder heiter.

Beinahe hätten wir uns auf dem Heimweg an der Schnabelgasse noch ein Lesevergnügen eingekauft. Für weniger Geld als ein gewöhnlicher Kaffee kostet, aber viel länger anhält. Und erst noch sättigt

Oder weiter oben am Spalenberg, etwas teurer, dieses Buch von Felix Speiser

mit dem wunderbaren Titel „Im Düster des brasilianischen Urwalds“. Der Mann tritt grad im VölkerkundeMuseum der Kulturen auf.

Man sieht, unversehens gerät man in unserem lebhaften Quartier an einem gewöhnlichen Samstagnachmittag

auch schon mal auf enen Jaguar ( ? – ich kenne nur den Mark 2 gut, den sieht man aber noch seltener als einen richtigen aus dem Düster des Urwalds):

.

 

 

 

 

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