Spalenvorstadt dämonenfrei

Der Teufel und seine Dämonen haben in der Spalenvorstadt kein leichtes Spiel. Da hängt nämlich am Tor gerade nachts und in der Geisterstunde ein Pentagramm, ein fünfzackiger Stern, den man in einem Zug schreiben kann. Das Zeichen steht für allerlei Schönes, vor allem in der Geometrie, der auch manchen Schülerinnen und Schülern heiligen Wissenschaft.An diesem Bau aber wird es wohl magisch das Böse in der Vorstadt und auf der Durchreise bannen müssen, Denn das Pentagramm (wenn es vom Kreis umrundet ist nennt man es auch Pentakel) schützt vor Dämonen. Auch als „Drudenfuss“ vor allem gegen Druden:

 

Dass man damit den Teufel als Pudel und in anderen Erscheinungsformen bannen kann, wusste Faust. Steht doch bei Goethe:

Mephistopheles:
„Gesteh’ ich’s nur! daß ich hinausspaziere /
Verbietet mir ein kleines Hinderniß, /
Der Drudenfuß auf eurer Schwelle –“

Faust:
„Das Pentagramma macht dir Pein?“

 Glücklicherweise steht das Pentagramm am Tor nicht auf der Spitze, sonst wäre es ein satanisches Zeichen, wie man in Wikipedia nachlesen kann.

2 Gedanken zu „Spalenvorstadt dämonenfrei

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