Der Glöckner vom Martinsturm zieht den Handschuh an

Auf dem Petersplatz sieht man es schon seit (gefühlten) Wochen: Die 542. Herbstmesse ist im Anzug. Die Häuslebauer scheinen es gemütlich zu nehmen, die Häuslenutzerinnen und -nutzer wohl auch. Aber nichtsdestotrotziger freuen wir uns auf die Magenmorsellen, -brote, die Zuckerwatte und den gar nicht so billigen Jakob mit der  Gemüseraffel. Dieses Jahr, so freut sich auch die Medienmitteilung der Regierung ungemein, ist an der Bernoullistrasse auch die andere Seite total keramisiert. Obs jetzt ächtsch auch wieder das Geschirr mit den roten Tupfen gibt, aus dessen Schüsselchen wir früher die eingewichten Brotbrocken löffelten? Wie immer läutet Franz Baur als Glöckner vom Martinsturm, Besitzer unzähliger Handschuhpaare, die Messe einn und wird dann den einen Handschuh aus dem Fenster halten (eine Szene, die wir früher pflichtwschuldigst unseren auf den Schultern sitzenden Kindern wie den Vogel Gryff vorführten. Trotzdem finden sie Ziri irgendwie spannender…)

Das Einläuten beginne aber erst nach einer Rede des Regierungspräsidenten Guy Morin. Es steht aber nicht, aus welchem Fenster des Martinsturm er sich an die versammelten Massen richten wird. Vielleicht wechselt er ja ab. Also gut aufpassen – auch auf die Kinder.

(Dieses Bild ist vom letzten Jahr.=

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