Schlicht und sauber im Stadtbild…

…werden die Haltstellen-Stelen* jetzt im Stadtbild den „Wiedererkennungswert“ steigern (was heisst, dass man auch als Unortskundiger merken soll, dass da eine Haltestelle ist). Gleichzeitig erfährt man in „Spur“, dem zwei Mal im Jahr 300 000fach verteilten „TNW“-Magazin (aktuelle Ausgabe 14 Seiten…), dass der Kanton Basel-Stadt dabei ist, „sein Fussgänger-Leitsystem“ zu erneuern. Die Stelen sind angeblich „auffallend attraktiv“. Vielleicht könnte man im Rahmen der Erneuerung des Trampassagier-Leitsystems vielleicht die eine oder andere Anzeigetafel so verrücken, dass man sie auch sieht, wenn man im Schärme steht. Zum Beispiel am Marktplatz.

Das unten ist der Bericht im TNW-Magazin (TNW hat nichts mit Weh zu tun, sondern ist die praktische Abkürzung für Tarifverbund Nordwestschweiz, wobei man sowohl den Verbund als auch die Schweiz nicht berücksichtigt hat, weil soinst ja TVNWS heissen müsste, was wirklich nicht mehr so prkatisch wäre).

Ob die Schattendame auch bei den BVB arbeitet, ist nicht bekannt gegeben worden.

Oh ja, fast wärs vergessen gegangen: Es wird an hochfrequentierten Haltestellen auch Stelen mit Touchscreens geben, wo man so unglaublich praktisch mit den blutten Fingern sich zum Beispiel in nur etwa zehn Schritten ein Ticket vom Marktplatz nach Titterten herauslassen kann. Macht das allerdings ein einfacher, in Basler Affairs ungebildeter Mensch, der nicht von hier und nicht durch das berühmte Billetautomaten-Leitsystem der BVB erzogen ist, dann fahren mindestens drei Kurse an den Bahnhof weg, bevor du mit flinken und natürlich immer vorher sauber gewaschenen Fingern dein Ticket holen und aus der Münzschüssel geschickt das Herausgeld fischen kannst ohne Dich, wie Dein Vorgänger, zu verletzen.

Also solche Touchscreens kommen jetzt auch an die Stelen, wo man „zentral bereitgestellte“ Informationen abrufen kann. Zum Beispiel eine Antwort auf die Frage, warum die ebenfalls zentral bereitgestellte Anzeige immer noch sagt, man müsse noch zwei Minuten auf den Sechser warten, obwohl er schon da ist. Was vielleicht erklärt, warum man die Tafeln nicht allen zeigen will.

„Ende 2012“ soll es so weit sein: Da wird ein Prototyp einer Info-Stele als auch einer Touchscreen-Variante als Porotoyp bereit stehen und „breiten öffentlichen Tests unterzogen werden“. Wie bei den Billetautomaten, an denen ja wegen der-für das einbrechergeplagte Basel richtigen  soliden Bauweise ja die Erfahrungen der leidenden Bevölkerung abgeprallt sind.,

Manchmal helfen aber auch Kundenberater/innen weiter, wie hier, der glänzend auf solche Erneueueuerungen vorbereitet.


* Als Stele (altgriechisch: στήλη stélē „Säule, Grabstein“) wird seit der griechischen Antike primär ein hoher, freistehender Pfeiler bezeichnet. Sie diente oft als Grabmal oder auch als Inschriften- oder Grenzste
Stelen sind häufig viereckig und verjüngen sich leicht nach oben. Diese Form wird auch als Obelisk bezeichnet. Wenn sie ein Grabmal markieren, tragen sie auf der Vorderseite den Namen des/der Toten und häufig ein Relief, auf dem auch die Familie oder Szenen aus dem Leben des Verstorbenen dargestellt sein können. Die größte Sammlung solcher Stelen befindet sich im Nationalmuseum Athen. Mit der Errichtung von Stelen wurden auch die Sieger antiker Olympischer Spiele geehrt oder an die Verfehlungen Verstorbener als abschreckendes Beispiel erinnert.

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