Am Brunnen in der Nische…

…am Nadelberg war am noch hellen Donnerstagabend alles ganz schwarz von Sängerinnen und Sängern. Der Chor der Musikakademie stand allem im Wege und wollte hier unbedingt sein eigen Brünnlein fliessen lassen.

Der Brauch stammt aus dem 16. Jahrhundert, wie man hier lesen kann.

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Der Chor war auf angesagter Brunnentour und machte Halt am plätschernden Quell. Nachdem Singende und das ihnen folgende Publikum noch brav und unter kundiger Anführung der auffallend gelb gekleideten Dame (rechts im Bild) ein Auto aus Baselland durchgelassen hatten, nutzte der Chor den vorübergehend verkehrsarmen Zustand des Nadelbergs und sang unter der führenden Hand der unvergleichlichen Susanne Würmli sein Lied, um dann gleich wieder weiter zu ziehen.

Dass man so etwas mitten am heiterhellen Tag nicht einfach so machen darf, berichtet das Regionaljournal hier. Auch wir sind nicht durchgekommen und haben ein paar Minuten zuhören und mit zittriger Hand das Ganze rekordieren müssen. Und so hat es getönt und ausgesehen.

Ein Gedanke zu „Am Brunnen in der Nische…

  1. Ja. Herrlich und sie singen auch noch heute und morgen!Nicht herrlich war das Prozedere der Stadt Basel eine Bewilligung zu erhalten. Mit mehrAuflagen als für einen Parkplatz dürfen sie nun doch singen. obwohl alles am Tag stattfindet! Also niemand beim Schlafen gestört wird und ohne Lautsprecher. Ein grosses Kopfschüttel!!!

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