Der Münsterplatz ein Gedicht

Am 12. September ist Tag der Poesie und einiges auf dem Münsterplatz und anderswo los. So wird auch die Lesegesellschaft mit einem “Sachersaal” (!) zum Haus der Gedichte.

Das Programm ist hier

Programm I

Die Website findet sich hier.

Und das steht unter anderem in der Medienmitteilung

Samstag, 12. September 2015
Tag der Poesie – 11 bis 20 Uhr
Die vierte Ausgabe des Poesietages steht bevor:
Wir freuen uns auf ein vielseitiges Programm an
verschiedenen Standorten: Der kleine Münsterplatz
(Kiesplatz, Bühne draussen), der Sachersaal der
Lesegesellschaft, Georgsturm und Kreuzgang des
Münsters und die Ueli-Fähri (St. Johann) werden wieder
zum Schauplatz des Geschehens und in der Grossbasler
Innenstadt liegt Poesie in der Luft, wenn rund 50
Gedichtplakate die Strassen zieren.
Das Kernstück der Idee war in den Jahren 1979-1988, als Matthyas Jenny, Gründer des Anlasses,den Poesietag noch alljährlich durchgeführt hat, die Konfrontation des nicht-alltäglichen poetischen Sprechens mit demjenigen des Alltags, der Politik, der Wirtschaft, der Industrie. Auch die Neuauflage des Anlasses bleibt dem «alten Geist» verschrieben: Gedichte statt Werbeflächen lautet die Devise des Poesietages. Es geht darum, dem stillen Genre der Lyrik im öffentlichen Raum Präsenz zu schaffen und die Vielfalt verschiedener Ausdrucksformen und Perspektiven aufzuzeigen, denen das Prädikat «poetisch» zugeschrieben werden kann.

Mattyhas Jenny hat im November 2011 den Kulturpreis erhalten und die Studentin Alisha Stöcklin hat ihm dabei geholfen, anlässlich der Feierlichkeit zur Preisverleihung Gedichtplakate im Innenhof des Rathauses aufzustellen, wobei das Gespräch auf den Tag der Poesie und die literaturaktivistischen Initiativen von Jenny kam. Später am selben Abend wies Jenny in seiner Dankesrede darauf hin, dass er sich junge Leute wünscht, die wieder etwas Feuer in die Literaturszene bringen. Nach diesem Abend hat Alisha Stöcklin beschlossen, den Tag der Poesie erneut ins Leben zu rufen unter Wahrung des ursprünglichen Konzepts. Unweigerlich gab sie der Veranstaltung aber ein neues Gesicht. Im ersten Jahr der Reaktivierung des Poesietages (2012) wählte sie als Zentrum den Theaterplatz, im 2013 war es dann der Münsterplatz, der sich durch
eine friedliche Atmosphäre und verschiedene räumliche Nutzungsmöglichkeiten auszeichnet. Der Poesietag 2014 verlief bei optimalem Wetter und viel Publikum höchst erfreulich. Der Münsterplatz hat sich bewährt und bleibt auch in diesem Jahr das Zentrum des Geschehens. Auf dem «Kleinen Münsterplatz» unter den Kastanien wird draussen eine gedeckte Bühne für Lesungen und Performances aufgebaut, neben einem Verpflegungsstand (Paella, Kuchen) Getränke), dem Büchertisch der Bachletten Buchhandlung, dem Gedicht-am-Luftballon-Abflug-Stand und dem Märchenzelt. Zudem gibt es durchgehend und parallel laufend Lesungen im stillen und wunderschönen Sachersaal der Allgemeinen Lesegesellschaft (umgeben von alten
Büchern, mit knarzendem Parkett und Rheinblick), im erhabenen Turmzimmer des Münsters (Acapella-Rap-Lesung, Performance mit Laurin Buser, Pyro und Skelt!) sowie Lesungen und eine Hörinstallation zum Gedenken an vier 2015 verstorbene Autoren (Günter Grass, Tomas Tranströmer, Terry Pratchett, Harry Rowohlt) im ehrwürdigen Kreuzgang. Ausserdem gibt es am Nachmittag zwischen 14 und 17.00 Lesungen auf der Ueli-Fähre (Autorenkollektiv des narrativistischen Literaturmagazins). Während dieser Zeit sind die Überfahrten für alle Passagiere kostenlos.
Des Weiteren gibt es auch etwas für die Kleinen – Kindergedichte, ein gemütliches Märchen-Vorlese-Zelt, Gedicht-Luftballons zum Steigenlassen (die Kinder dürfen selbst Gedichte verfassen und sie in den Himmel schicken – die Karten, die zurückkommen nehmen an einem Gewinnspiel teil). Und um 12.50 Uhr regnet es Gedichtflugblätter vom Münsterturm. Flyer mit Gedichten  werden auf der Strasse verteilt (AutorInnen sind aufgefordert auch in Eigeninitiative Flyer ihrer Texte herzustellen und zu verteilen an diesem Tag und auch Spontanlesungen à la Hyde Corner sind sehr gewünscht).
Es bleibt zu hoffen, dass sich in diesem Jahr vielleicht sogar Zeitungen, Buchhandlungen,
Bibliotheken usw. beteiligen und am 12. September Gedichte abdrucken bzw. ins Schaufenster hängen – so wie früher.
Alle Gedichte, die auf den Plakaten zu sehen sind an diesem Samstag, gibt es wie immer als Postkarten-Anthologie («Poesie-Bündel») zu kaufen. Ausserdem kann man einen «Poesie-Kalender 2015» erwerben, der Gedichte enthält, die alle speziell für den Kalender geschrieben wurden und/oder bislang unveröffentlicht sind….

Alisha Stöcklin
(Präsidentin Verein Poesietag)
info@tagderpoesie.ch

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