Neue Farbe in die graue Altstadt

Stadtwanderer, die auf ihrem Weg durch die Alpstadt müde Füsse vom Wackelparcours über Alpnacherquarzquader haben und dabei seelisch ergraut sind, werden jetzt an der Peterskirche von orangen Markierungen auf- und wieder ins Leben gerufen. VELOS steht jetzt viel grösser als weiter vorne da und lässt die Frage aufkommen, ob man sich jetzt ungesetzlich verhalten würde, wenn die Vespa um die Peterskirche hierher rollen und abstellen würde?

Wir hoffen, dass das nur so lange orange bleibt, als da gebaut wird.
Dreht man sich um, versperrt einem der Riesenerdsauger von Bisser den Weg. Im Rahmen der für uns alle durchgeführten Anschlussarbeiten kann sich der Riese  unter lautem Getöse (arme Arbeiter) den Bauch mit Nadelbergerde und von Gletschern rund geformten Steinchen vollschlagen. Am Ende bleiben Gräben mit frei gelegten Leitungen, zu denen nu weitere kommen.

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Ziemlich tiefgehende Arbeiten für Glasfasern, die möglicherweise ja bald sowieso nicht mehr gebraucht werden, weil die WLANs so schnell geworden sind…

Uns ist, als ob es tausend Gräben gäbe
und hinter tausend Gräben keine Welt…
…sagen wir mit Rilke

Nadelbergerde wiederum kann man ja schon lange als Basler Heimaterde in Violen abgepackt beim Pharmaziehistorischen Museum kaufen. Oder konnte man.

2 Gedanken zu „Neue Farbe in die graue Altstadt

  1. ja es gibt sie immer noch, die „Basler Erde“ im Pharmazie-Historischen Museim. Ein ideales Mitbringsel für alle, die Heimweh nach Basel haben und natürlich auch für richtige Heimweh-Basler.

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