…und doch Bsetzi am Münsterberg?

An einer ziemlich fokussierten  Podiumsveranstaltung im Kleinbasler „Lamm“ am 13.April, wo es auch um die Bequem- und Unbequemlichkeiten der Bodenbeläge in der neu zu gestaltenden oder bereits gestalteten Innenstadt ging, war darauf hingewiesen worden, dass die Asphaltmittelstreifen nicht nur für Rollstuhlfahrer/innen, sondern eben auch für Fussgänger praktisch sind und darum, wo sie zu Wahl stehen, auch von den Meisten  begangen werden. Man wies darauf hin und fragte sich, wie denn der Schlüsselberg und erst recht der Münsterberg belegt würden, man hoffte allgemein auf den am Spalenberg bewährten Streifen.

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Martina Münch, Leiterin der Stadtgestaltung, hatte gesagt oder so wurde sie jedenfalls verstanden, dass das noch entschieden werde und noch nicht bekannt sei. Doch zu gleicher Zeit war bereits ein auf den 12. April datiertes Schreiben an die Anwohner (siehe hier Anwohnerschreiben_20160412_Erstinformation) unterwegs, das die Umbauarbeiten für die beiden Berge ankündigte und in Aussicht stellte, dass wieder Bsetzi mit nach Basler Art abgeschliffenen Köpfen von Rheinwacken zum Zug kämen. Der Münsterberg ganzflächig.

wpid-20150924_114339.jpgDas wird, wenn wir Georg Mattmüller vom Behindertenforum richtig verstanden haben, bedeuten, dass anders als am Spalenberg, wo Rollstuhlfahrer mit Elektrohilfe auch bergwärts fahren können, dies am Münsterberg und sowieso am Schlüsselberg nicht mehr schaffen dürften und den Umweg über die Bäumleingasse und Rittergasse nehmen müssen, dem einzigen ebenen Zugang zum Münsterplatz.

Ein Beispiel wäre doch auch die Martinsgasse:

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Ob Frau Münch nun einfach im Lamm nicht unter die Wölfe geraten wollte und darum im Ungefähren blieb oder ob es vielleicht noch eine Dienststelle im Baudepartement für die Koordination interner Information bedarf, bleibt vorerst offen.