„Oase Altstadt“ als Denkmal

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Schön Glück gehabt, dass das, was die Kantonale Denkmalpflege jetzt im Rahmen des Europäischen Tag des Denkmals feiert, überhaupt noch steht. Und schön dazu, dass es Leute  gibt (meist Mitglieder des Quartiervereins), die zu ihren Kleinoden Sorge tragen und erst noch ab und zu dem staunenden Pubikum öffnen. Auch das gibt es am 10. September zu feiern.

Und hier das Communiqué der Kantonalen Denkmalpflege:
„Am Europäischen Tag des Denkmals 2016 präsentiert die Kantonale Denkmalpflege ein Stück historische Stadt, wie sie im Buche steht: Heuberg und Nadelberg, die Gassen um die Peterskirche und die Leonhardskirche, sie alle verfügen über eine nahezu intakte historische Bebauung. Adelshöfe und Wohnsitze der reichsten Bürger reihten sich schon im Mittelalter entlang der damaligen Inneren Stadtmauer. In den Innenräumen dieser Bauten verbergen sich kostbare Ausstattungen mit Täferstuben, Wand- und Deckenmalereien oder Stuckdecken in einer Dichte, die ihresgleichen sucht.

Seit 1939 sind diese Bereiche als Altstadtzone ausgewiesen. Heute kann man, ungestört vom motorisierten Individualverkehr, die geschlossenen Häuserzeilen mit ihrer vielfältigen und über Jahrhunderte entstandenen Architektur erleben. Das Gebiet wirkt wie eine belebte Oase inmitten der modernen Geschäftsstadt. Zwischen privaten Wohnhäusern pulsiert das Leben in Universitätsinstituten, Geschäften, Theatern und Gaststätten – ein wesentlicher Umstand, der den Lebenswert und die Beliebtheit der Gegend ausmacht.
Gleichwohl sind die wenigsten der Denkmäler im Alltag öffentlich zugänglich: Der Denkmaltag bietet die Gelegenheit, hinter den Fassaden Entdeckungen vielfältiger Art zu machen. Die zahlreichen Führungen und Veranstaltungen werden durch ein Mittagskonzert mit dem Sinfonieorchester Basel, Fahrten mit dem Rösslitram und eine Abschlussveranstaltung im stimmungsvollen Innenhof des Pharmazie-Historischen Museums ergänzt. Das umfangreiche Programm ist in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern vor Ort sowie unter Mitwirkung fach- und sachkundiger Spezialisten entstanden.“

Hier kann man die Programmzeitung herunterladen. Sie wird übrigens – denk mal – der – BZ Basel beigelegt.