Gut gemeint, aber unzumutbar

Us der Zytig vom Quartierverein Innerstadt
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So machen sie es in Zürich: Schildkröteneinstieg an der Schmiede Wiedikon.
Viele Tramstationen sollen gemäss Gleichstellungsgesetz umgebaut werden, ein an sich unterstützungswürdiges Vorhaben. Der Kanton hat bereits gehorsamst (vorläufige) 37 Mio. gesprochen, um zu bauen. Die bis heute sichtbaren Resultate sind aber eher unzumutbar. Hier werden Anliegen einer Minderheit zu einer Belästigung der Mehrheit. Die hohen Bordsteinkanten sind unzumutbar für Fussgänger und gefährlich für Velofahrer, beeinträchtigen das Stadtbild, sind vielerorts unmöglich zu erstellen und bei Platzsituationen ein Unding. Bei Doppe|stationen verursachen die Bauwerke 80 Meter lange Umwege, für nur leicht gehbehinderte Menschen eine Zumutung, eine Frechheit wie die Umwege, welche die Verkehrsplaner den Fussgängern an allen grossen Kreuzungen aufzwingen.
Die Umsetzung der GIeichstellungs-Bemühungen soll bitte mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorgenommen werden: Nicht alle Tramstationen umbauen, Doppelstationen abschaffen, nach Lösungen wie nur teilweisen Erhöhungen der Trottoirkanten suchen (eventuelle demontable Rampen wegen der Fasnacht?), prüfen ob es technische Lösungen an den Tramwagen selbst gibt?

Der Quartierverein muss bei der Umsetzung der Massnahmen mitreden und in der Begleitgruppe vertreten sein.  Christian Bühler

 Die ganze Zytig befindet ich hier: