Fragerunde zur Erneuerung Burgfelderstrasse, Missionsstrasse, Spalenvorstadt

Das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt hat am 30. August zur Fragerunde über die bevorstehenden Erneuerung der Burgfelderstrasse, der Missionsstrasse und der Spalenvorstadt eingeladen.

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In Kürze: Tramgleise, Strassenbelag sowie Gas-, Wasser- und Stromleitungen in der Burgfelderstrasse, der Missionsstrasse und der Spalenvorstadt haben ihr Lebensende erreicht. Sie müssen saniert werden. Der Kanton Basel-Stadt nutzt die Gelegenheit, um die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss auf den Strassen zu verbessern. Wenn der Grosse Rat dem Projekt zustimmt, wird frühestens ab 2020 gebaut.

Der Haptkritikpunkt von der Seite IG Spalenvorstadt ist die Verschiebung der Tram-Haltestelle Spalentor vom jetzigen Ort neben dem Spalentor (siehe Bild) in die Spalenvorstadt etwa vor dem Restaurant Tell. Ein Grund für die Verschiebung dürfte die gesetzliche Verpflichtung sein, die Tramhaltestelle rollstuhlgängig zu gestalten.

Die rechte Hälfte der Spalenvorstadt (wenn man Richtung Spalentor schaut) liegt im Perimeter des Quartiervereins Innerstadt. Unser Mitglied Dagmar Vergeat war an der Informationsveranstaltung anwesend und hat die Frage aufgeworfen, wieso es innerhalb 90 Metern in der Spalenvorstadt zwei Tramhaltestellen braucht.

Die IG Spalenvostadt, die Vereinigung der dortigen Geschäfte hat laut OnlineReports das Thema noch nicht diskutiert und somit offiziell noch keine Meinung.

Unsere Mitglieder sind aufgefordert, uns ihre Meinung bezüglich dieser Haltestellenverschiebung bekannt zu geben.

Teilweise zitiert aus:

http://www.planungsamt.bs.ch/oeffentlicher-raum/burgfelderstrasse—missionsstrasse—spalenvorstadt.html

http://www.onlinereports.ch/News.109+M56f101144ea.0.html

Ein Gedanke zu „Fragerunde zur Erneuerung Burgfelderstrasse, Missionsstrasse, Spalenvorstadt

  1. Das Baudepartement bzw. das Planungsamt hält die Stadt wohl als seine persönliche Spielwiese, auf der man alles machen darf. St.Alban-Vorstadt Trottoirs weg, Spalenvorstadt Absenkung Tramgeleise, Bodenbeläge: Hauptsache teuer. (Rheinwaggen abgeschliffen problematisch für Menschen im Rollstuhl, mit Gehbehinderung, für Kinderwagen, Alpnacher Quarzsteinplatten versifft, aber das alles ist ja hinlänglich bekannt)
    Zur Spalenvorstadt gibts eigentlich nur eines: Haltstelle Spalentor Richtung Stadt zurückverschieben in die Missionsstrasse! Es war mir schon immer ein Rätsel, warum bei den immer länger werdenden Trams die Station direkt in der Kurve beim Spalentor sein muss.Aber ich hör schon das Riesengeschrei. Dabei, Irgendwer muss immer die Strasse überqueren zum Umsteigen, dann halt mal andere.Das Absenken der Tramschienen in der Spalenvorstadt halte ich für den Todesstoss dieser einzigen, noch mit kleinen Läden funktionierenden Vorstadt. Hier wechseln die Passanten die Strassenseiten, um mal dieses oder jenes Schaufenster zu begutachten, was bei einer Erhöhung der Randsteine nicht mehr so einfach und nur sehr risikoreich ginge. Der einzigartige Blick auf das Spalentor, vor noch nicht allzulanger Zeit aufwändig restauriert, würde ebenfalls durch das Verschieben der Haltestelle stark beeinträchtigt. Zu guter Letzt, wo bleibt denn der gesunde Menschenverstand? Zwei Haltestellen in der gleichen Vorstadt innerhalb kaum 150 m macht doch keinen Sinn. Auch die Ausrede, dass bei der allfälligen neuen Tramlinie durch den Petersgraben die Tramhaltestelle Universität vermutlich verlegt würde stinkt doch zum Himmel. Wohin soll die 3er Haltestelle denn verlegt werden? In die Kurve Richtung Leonhardsgraben (Probleme Ausfahrt Feuerwehr Kornhausgasse, Bus aus Richtung Leimenstrasse) oder gar in den engen Leonhardsgraben???
    Ab und zu denke ich, die Leute am Schreibtisch beim Planungsamt, kennen die Lage wirklich nur auf den Plänen.

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