Das Parking Kunstmuseum Basel wird am 17. Dezember 2021 eröffnet

Medienmitteilung zum Parking Kunstmuseum
Basel, 18. November 2021 – Nach rund drei Jahren Bauzeit öffnet das Parking Kunstmuseum Basel am Freitag, 17. Dezember 2021, seine Tore. Anlässlich eines Tages der offenen Tür hat die interessierte Bevölkerung bereits am 11. Dezember 2021 die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Seit Oktober 2018 laufen die Arbeiten für das Parking Kunstmuseum rund um den St. Alban- Graben. Die oberirdischen Arbeiten am Parking sind schon seit einigen Wochen abgeschlossen. Gegenwärtig findet der Innenausbau statt. Am 17. Dezember 2021, um 00.00 Uhr wird das Parkhaus eröffnet.
Bevor die ersten Autos einfahren, erhält die interessierte Bevölkerung am Samstag, 11. Dezember 2021, zwischen 10.00 und 16.00 Uhr die Möglichkeit, das neue Parkhaus zu besichtigen.
Auf die Besucherinnen und Besucher warten:
• geführte Rundgänge (um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr)
• eine Präsentation ausgewählter archäologischer Funde
• Beiträge des Kunstmuseums, des Antikenmuseums, des Cartoon-museums sowie der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt
• Impressionen von der Baustelle
• ein abwechslungsreiches Programm für Kinder

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.parking-kunstmuseum.ch

Kontakt für Fragen zum Parking Kunstmuseum Basel:
Martina Vogel, Tel. +41 61 261 55 70 oder info@parking-kunstmuseum.ch

Über das Projekt
Im Auftrag des Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund LogisticsPlus baut Implenia als Totalunternehmer seit März 2019 das Parking Kunstmuseum unter dem St. Alban-Graben. Das unterirdische Parkhaus wird 350 Abstellplätze in unmittelbarer Nähe zu den wichtigen Kulturin- stitutionen und der bekannten Basler Einkaufsmeile Freie Strasse bieten. In Abstimmung mit dem Bau des Parkhauses erneuern der Kanton Basel-Stadt, die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und IWB ab 2019 den St. Alban-Graben inklusive Tramgleise.

Die Hauptpost ist Geschichte

Wie schon früher angekündigt, schliesst die Hauptpost an der Rüdengasse heute seine Pforten. Falls Sie vergessen haben jeweils an die Decke zu schauen, hier noch die Bilder.

Hier gibt es noch mehr Informationen über die Schliessung und wo Sie andere Poststellen finden können.

Siehe auch:

https://www.bazonline.ch/nun-werden-traenen-fliessen-130971704985

Theaterplatz-Fest am 11. 9. 2021 von 11-18 Uhr – Ein Quartier feiert Kultur

In unmittelbarer Laufdistanz rund um den Theaterplatz versammelt sich einzigartige Architektur, Film, Gastronomie, Geschichte, Kunst, Literatur, Musik, Sozialarbeit und Theater zu einem vielstimmigen Kultur- und Verweilort. 
Im Rahmen einer aussergewöhnlichen Kooperation laden 11 Institutionen zu einem Quartierfest am Samstag, den 11.9.2021, das die Vielfalt des Kulturangebotes im Herzen von Basel sicht- und erlebbar macht. Ab 11 Uhr wird gemeinsam mit offenen Türen und Armen, inszenierten Wanderungen durch die anliegenden Institutionen, Performances, Workshops, Ausstellungen, Konzerten und Essensständen gefeiert. Das ganze Programm aller Institutionen finden Sie auf:  www.theaterplatz-fest.ch

Blick über den Gartenhag: Jazz im Kunstmuseum-Innenhof

Nebst „Gassepfäffer“ und „Im Bebbi Sy Jazz“ ein weiteres Highlight im Jazz-Sommer 2021 in Basel. Organisiert vom Saxophonisten Peter Lottner finden den Sommer über mehrere Montagabendkonzerte im Innenhof des Kunstmuseums statt. Gestern Abend, ohne Regen und zuschauermässig fast ausgebucht mit der „TYMPANIC JAZZBAND“. Auf dem Bild, von links: Peter Lottner, Peter Knechtli, Fredi Sforzini, Andi Zollinger und Mathis Kunz.

https://tympanic.ch

Den Märtplatz umgestalten – unter Bäumen!

Zur «Umgestaltung» des Märtplatzes – ein Beitrag von unserem Mitglied Leonhard Schmid

«Der Marktplatz soll zur Piazza werden» titelte die bz am 23. April dieses Jahres. Toll!

Anlass zu diesem begeisternden Titel war, dass FDP-Grossrat Luca Urgese  «das Potenzial des Marktplatzes besser ausschöpfen» wolle. Toll! Der Moment sei günstig, denn «Marktplatz und Eisengasse ohne Bus sorgen für attraktivere Innenstadt». Das hatte der Regierungsrat in seiner Medienmitteilung vom 30.3.2021 verkündet (die e-quartierzytig vom 19. April 2021 berichtete darüber). Toll!

Um das Potential des Marktplatzes besser auszuschöpfen und eine Piazza zu realisieren, reichte Grossrat Urgese die kühne Anfrage beim Regierungsrat ein, ob dieser bereit sei, die Veloständer permanent auf die Südseite des Marktplatzes zu verlegen. Geradezu visionär!

Zur Zeit können wir auf dem Münsterplatz die Baumarena von Klaus Littmann bewundern. Nach Littmann soll diese begehbare Kunstintervention unser Bewusstsein für den Klimawandel und die Bedeutung der Bäume schärfen. Ganz wichtig, denn es könnte ja sein, dass es jemanden gibt, der das immer noch nicht kapiert hat. Die entscheidende Frage ist allerdings, welche Taten auf dieses geschärfte Bewusstsein folgen. Wird wohl jemand nach der Betrachtung dieses Bäumchens seinen Offroader gegen ein Velo eintauschen? Jedenfalls darf bezweifelt werden, dass die Pflanzung in einem unserer Pärke dieses «wunderbaren Baumes», der ja irgendwo ausgerissen wurde, einen Beitrag zur Klimaverbesserung unserer Stadt leisten wird.

Florenz (links) Freiburg (rechtes Bild)

Nehmen wir die Botschaft der Herren Littmann (Bäume sind umweltrelevant) und Urgese (das Potential des Marktplatzes ausschöpfen und eine Piazza machen) und des Regierungrats (die Innerstadt wird attraktiver durch Umgestaltung von Marktplatz und Eisengasse) ernst, so kommen wir nicht umhin zu fordern, unser Marktplatz sei mit Bäumen zu bepflanzen. Es braucht dazu weder den Beizug eines Berliner Landschaftsarchitekturbüros noch eine internationale Ausschreibung wie beim Rümelinsplatz. Unsere Stadtgärtnerei schafft das. Ich traue ihr auch zu, eine zukunftsträchtige Baumart, ähnlich dem Eisenholzbaum von Littmann, auszuwählen.

Aix-en-Provence

Die Vorteile der Bepflanzung von Plätzen mit Bäumen sind hinlänglich bekannt. Um nur einige zu nennen: Im Sommer spenden sie Schatten, im Winter lassen sie Licht und Sonne durch, wirken also klimaausgleichend und angenehm zum verweilen. Sie Binden CO2 und spenden Sauerstoff. Sie bilden inmitten der Stadt ein kleines Biotop für Kleinlebewesen, Insekten und Vögel (aber eben nicht für die lästigen Tauben). Sie wirken beruhigend für Auge und Seele, bauen also Stress mit allen seinen gesundheitlichen Folgen ab. Und wer weiss, es ist nicht auszuschliessen, dass Studien zeigen werden, dass sie gut gegen Corona sind. Nicht zu vergessen und für das Lääbe in der Innerstadt nicht unwichtig: sie behindern Grossanlässe.

Ich bin nicht im Stande eine Visualisierung des Basler Marktplatzes mit Bäumen herzustellen. Ich füge deshalb einige Fotos von real existierenden Marktplätzen oder Piazzas mit Marktständen unter Bäumen aus dem Internet an.

Wettsteinplatz