Statt mit der Fasnacht bachab-gehen wir auf den Fasnachtsspaziergang

Statt lange zu erklären: starten Sie auf dem Münsterplatz, da wird alles erklärt.

Sogar dr QR-Code funggzioniert….

Läden in der Innerstadt, die trotz Lockdown geöffnet haben

Der Lockdown hat wieder zugeschlagen. Zwar sind wir das schon etwas gewohnt und wir wissen wo wir unser Essen kaufen können. Es gibt aber in der Innerstadt etliche kleine Läden, die sich was einfallen lassen müssen um trotzdem etwas verdienen zu können. Und es gibt auch welche, die von Nonfood auf Lebensmittel umgestellt haben.

Hier ein paar Adressen von Läden die offen haben oder liefern:


Tatti Collection – Schnabelgasse 6
Wenn Ihnen etwas aus dem Schaufenster gefällt, beraten wir Sie gerne unter Telefonnummer 079 662 26 32 oder werfen Sie einen Blick in unseren Online -Shop: tatticollection.com

Claudia Güdel Unsere Shop an der Schnabelgasse ist noch bis voraussichtlich Ende Februar geschlossen. Unser Online Shop unter www.claudiagudel.ch hat hingegen durchgehend geöffnet.

Hier findet man neben der aktuellen Kollektion auch viele SALE Teile, die man zum Anprobieren nach Hause bestellen und auch wieder retournieren kann. Bei Fragen zur Kollektion stehen wir unter info@claudiagudel.ch gerne zur Verfügung.Wir wünschen viel Freude beim Stöbern online und freuen uns schon darauf, unsere Kunden und Kundinnen bald am Spalenberg wiederzusehen. Anfang März präsentieren wir dann auch die neue Sommerkollektion in unseren Läden.

www.claudiagudel.ch

Messerschmiede Ottenburg Erika Ottenburg steht zur Verfügung wenn Sie Küchenutensilien brauchen oder diese reparieren oder stumpfe Messer schleifen müssen.

Spalenberg 33, Tel 061 261 06 34

KUNSTpART Christine Vogt von KUNSTpART hat kurzfristig von Kunst auf Lebensmittel umgestellt. Es gibt da viele gute Sachen, vor allem aus der Gegend. Und Take-away vom Restaurant Löwenzorn. Und feingemachtes und, und und. KUNSTpART, Spalenberg 30.

http://www.kunstpart.ch/

adrett-basel Kleinserien und Massgeschneidertes. Rosita Notter hat ihren Laden sporadisch und auf Nachfrage geöffnet für Reparaturen, Bestellungen und im kleinen Rahmen Lebensmittel.

Am besten vereinbaren Sie einen Termin oder schauen einfach vorbei ob offen ist.

http://www.adrett-basel.ch mail@adrett-basel.ch Tel 061 556 1778 oder 079 419 7139

Atelier Nazari Herr und Frau Nazari sind immer für Sie da. Express-Schneiderei, Aenderungen, Neuanfertigungen, Reparaturen von Kleidern. Spalenberg 58, 061 261 1672

http://www.ateliernazari.ch

Buchantiquariat Buchhandlung und Antiquariat Waser und Moser
Rümelinsplatz 17 Rufen Sie an, wenn Sie ein Buch im Schaufenster sehen und es kaufen möchten 061 261 02 89

Apotheke Hersberger https://www.apotheke.ch/hersberger/ Telefon: 061 261 42 84 Die Apotheke ist sowieso offen, liefert auch. Hier können Sie auch einen Covid Schnelltest machen. Aber informieren Sie sich vorher. Sie müssen sich anmelden und es gibt Einschränkungen.

Buchantiquariat Libelle mit H&B Wenn Sie ein Buch im Schaufenster vom Buchantiquariat Libelle am Rümelinsplatz sehen, läuten Sie die Glocke vom Laden und die Besitzerin wird Sie bedienen. Oder rufen Sie an bei 061 381 3556.

Sapori del Sud, „Pastrami vom Himmel“ Spalenvorstadt 34. Antonio Russo und seine Mama werden Sie nicht enttäuschen. Er hat Gault&Millau und Michelin Sterne (ich glaube es jedenfalls). Und die Gelati, ein Traum, zwar eher im Sommer. Er liefert auch, wenn er Zeit hat: +41 79 257 84 76

Galerie kawaart für afrikanische Kunst an der Schnabelgasse 8 Frau Ribaud hat einen kleinen Aushang im Schaufenster, wo sie sagt, dass sie regelmässig auf ihren Facebook- und Instagram-Seiten sowie auf Google Fotos der Kunstwerke veröffentlicht und diese mit praktischen Informationen versieht. Somit kann jeder, der entweder beim Vorbeigehen im Schaufenster oder beim Besuch einer ihrer Seiten etwas sieht, das ihm besonders gut gefällt, mit ihr Kontakt aufnehmen. Per Mail ist sie am besten erreichbar: kontakt@kawaart.ch

Die Liste wird fortlaufend ergänzt. Bitte melden Sie weitere offene Läden, vor allem diejenigen die auch nach Hause liefern. Auch wenn Sie Ergänzungen, Korrekturen und sonstige Kommentare haben, bitte schreiben Sie uns: info@qv-innerstadt.ch

Die Holzfäller waren da

Hier wird was angekündigt (11.1.2021)
Der Sägemann geht in Stellung
Und schon liegt sie am Boden
…und wird Stück um Stück vom grossen Kraken weggetragen

Weihnachtszauber um den Rümelinsplatz

Ein paar Schnappschüsse aus oder vor den Schaufenstern.

Hier noch weitere Schnappschüsse vom Rümelinsplatz. Ein Beitrag von Susann Ziegler:

Dr Dreyzaggbrunne wird verschobe

Im Zuge der Bauarbeiten zur Erneuerung der Freien Strasse wird der Dreizackbrunnen an der Ecke Münsterberg / Freie Strasse – in Anlehnung an seine historische Position – ein paar Meter verschoben und gleichzeitig renoviert. Im Moment ist nur noch die eine Hälfte vom Brunnen als Teil davon erkennbar.

Der Dreizackbrunnen hat seinen Namen vom eisernen Dreizack auf dem Brunnenstock. Berühmt ist er auch durch seine Eigenart, am Neujahrstag plötzlich statt Wasser „Hypokras“ oder Basler Gewürzwein aus seinen Rohren zu spenden. Natürlich kommt dieser Hypokras nicht durch Zauberei zustande, sondern durch die Mitwirkung der E. E. Zunft zum Goldenen Stern. Seit 1995 lädt die Zunft nun bereits zur jährlichen „Neujoorsaadringgede“ am Neujahrstag für die breite Bevölkerung ein, wo der Anlass seit mehreren Jahren durch eine Rede des Meisters Raoul Furlano begleitet wird.

Es ist nicht anzunehmen, dass diese Brunnenverschiebung am 31. Dezember abgeschlossen sein wird. Das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) plant, die Freie Strasse im November 2023 fertig zu haben. Man munkelt, es werde neu in dem Graben zum Brunnen nicht nur ein Wasser- sondern auch ein Hypokrasrohr eingebaut.

Und so soll der verschobene Dreizackbrunnen auf der neuen Freien Strasse mal aussehen (Bild BVD).

Da hat mir der Urs Preisig als Anwohner eben gemeldet:

„Ich war grad am schreiben für einen Freii Stroos Beitrag, da klingelt das Blögglein.
Zum Dreizaggbrunnen noch folgende netten Geschichten. Der stand ja schon mal etwas mehr gegen die Mitte der Freien Strasse und musste aus verkehrstechnischen Gründen Richtung Münsterberg verschoben werden. Damals schon wurde der Brunntrog in zwei Teile zerlegt. Ein Aufschrei in der Bevölkerung, den schönen Trog einfach zu zersägen !!!!! Dem war aber nicht so, der Trog aus Solothurner Kalkstein von Steinmetz Bargetzi In Solothurn gefertigt (wie mancher Brunnen in Basel) konnte nur In zwei Teilen geliefert werden, denn am Stücke passte er nicht durch das Stadttor. Nicht etwa durchs Alban-, Aeschentor oder den Aeschenschwibbogen, nein das Stadttor von Waldenburg war zu klein und mit etwas Schwung von Langenbruck war da auch nichts zu machen. Die zweite Geschichte, der oben ersichtliche Dreizagg soll im Brunnenstock eine lange, in der ganzen Höhe Brunnstock, Haltestange besitzen, die im Kriegsfall durch mehere Bürger bedient und z. B. gegen die bösen Landschäftler  eingesetzt werden konnte. Die Stange soll vom Albantor bis in den Hirzbodenpark gereicht haben.
Soviel zum Brunnen vor dem Tore und dem Lindenbaum.“ Urs Preisig

Beizemusig uf em Petersplatz

Ankündigung Beizemusig

Der Petersplatz gehört ja bekanntlich zu unserem Quartier und wenn da mal was läuft melden wir das gerne.

Die Akkordeonistin Heidi Gürtler hats organisiert:

Liebe Beizemusigerinnen, liebe Beizemusiger
Die nächste Beizemusig vom 24. September findet auf dem Petersplatz statt 🙂 Von der Polizei habe ich eine Musikbewilligung wie gewohnt von 18-21h bekommen. Wenn es regnen sollte, könnten wir unter das Unidach ausweichen, wären aber in jedem Fall draussen.
Nehmt Klappstühle, Notenständer und Klämmerli mit für den Fall, dass es e bitz windet. Und am 8i wird’s dunkel. Wer nicht auswendig spielt, nimmt doch noch eine Stirnlampe mit.

Eintritt gratis – freiwilliger Beitrag Fr. 5.–

Kein An- oder Abmelden

Ich freue mich auf unsere Corona-Herbst-Challenge!

Liebi Grüess, Heidi Gürtler

Mehr auf: https://heidi-guertler.ch/beizemusig/

Start in ein paar Minuten: TEPPICH-SOUND auf dem Rümelinsplatz

In ein paar Minuten beginnt eine Show auf dem Rümelinsplatz, organisiert vom „Verein Instandbelebung Rümelinsplatz Basel“ oder VIBR. Insgesamt liegen 12 Teppiche verteilt auf Schnabelgasse, Münzgasse, Rümelinsplatz bis Gerbergässlein, die als Bühnen dienen für Musiker und Bands. Kommen Sie vorbei.

Das Programm und weitere Infos finden Sie auch auf http://www.vibr.ch

Im Pfeffergässli – statt im Bebbi sy Jazz

Der allseits beliebte Anlass „Im Bebbi sy Jazz“ ist dieses jahr aus Gründen der Corona-Pandemie ausgefallen. Das hat ein paar Leute aus dem Pfeffergässlein nicht daran gehindert ihren alljährlichen, fast gleichzeitigen „Pfeffergässli Brunch“ kurzerhand zum „Im Pfäffergässli sy Jazz“ umzufunktionieren. Und so hat er also stattgefunden am Freitag den 14. August – und war gleich ein voller Erfolg. Dies vor allem auch wegen den hochkarätigen Musikern, die teilweise gleich im Pfeffergässli wohnhaft sind. Und natürlich wurde auch fürs leibliche Wohl gesorgt.

Hier ein paar Ausschnitte. Der Dank geht an die Organisatorinnen und Organisatoren sowie ans Baizli im 20A.

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Jürg Zurmühle & Michael Erni

Pink Pedrazzi & George Ricci

Sgt Pepper’s only Startup Band

Das Interview des Monats: Andreas Kuster von „Jakob’s Basler Leckerly“ am Spalenberg

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Evelyne Badureaux (sie führt den Laden) und Andreas Kuster

QV-Innerstadt: Wie hat es angefangen? Wie sind Sie zu Jakob’s Basler Leckerly gekommen?

Andreas Kuster: Ich wollte immer selbständiger Unternehmer werden. Als ich noch ganz klein war, hatten meine beiden Grossväter eigene Unternehmen, diese wurden aber verkauft bevor ich etwas dazu beitragen konnte, was auch gut so ist. Ich wusste aber, dass wenn ich ein Unternehmen haben wollte, ich entweder eine zündende Idee haben sollte oder dass ich ein bestehendes Unternehmen kaufen würde.
Als ich und meine Frau vor sechs Jahren nach Basel zogen, haben wir beschlossen ein Unternehmen zu suchen und so haben wir verschiedene Unternehmen angeschrieben. Ich dachte, dass es im Food-Bereich sicher einfacher wäre eine Firma ohne technisches Fachwissen zu entwickeln als zum Beispiel im Decolletagebereich.
Am 5. März 2016 habe ich die Witwe von Hans Strobel, der Besitzerin von Jakob’s Basler Leckerly angerufen. Und als ich fragte, ob sie die Firma verkaufen möchte, hat sie zu meiner grossen Ueberraschung ja gesagt. Beim ersten Besuch der Firma, bin ich zusammen mit meiner Frau Charlotte hingegangen. Wir wollten das Unternehmen als Familienunternehmen weiterführen. Und das war wohl der ausschlaggebende Punkt, dass wir den Zuschlag bekommen haben.

QV: Wie war der Start im neuen Laden am Spalenberg?

AK: Wir haben heute vor fünf Tagen am 31. Juli den Laden eröffnet und der Start hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Die Bedingungen waren ja nicht optimal. Es war 38° Celsius und dazu noch Schulferien. Aber wir sind ausserordentlich zufrieden wie es angelaufen ist und freuen uns, dass Baslerinnen und Basler sowie auch etliche Touristen zu unserem Laden pilgern.

QV: Wie finden Sie die jetzige Lage ihres Ladens in der Innerstadt? Sind Sie zufrieden?

AK: Unsere Firma hatte ja bis zur Oelkrise in den 1970er Jahren einen Laden an der Steinenvorstadt 4. Es gab auch einen weiteren Laden, gleich schräg gegenüber an der Steinenvorstadt 34 vom Cousin von Karl Jakob, der da auch fabriziert hat. Dieser Laden hat aber während dieser Zeit zu gemacht, da es ihm finanziell nicht gut ging.
Als meine Frau und ich vor dreieinhalb Jahren den Laden im Sankt-Johann übernommen haben, waren wir entschlossen, irgendwann wieder einen Laden in der Innerstadt zu eröffnen. So viele Möglichkeiten gab es allerdings nicht: Die Freie Strasse hat nicht so zu unserem Produkt gepasst und die Steinenvorstadt hat sich auch anders entwickelt gegenüber früher. Es blieben also die Gegend Gerbergasse, Schneidergasse und Spalenberg. Unser Traum war eigentlich schon immer der schöne Spalenberg.
Es war dann etwas schwierig, uns für das Lokal am Spalenberg zu entscheiden, weil der Laden Ende April – inmitten des Corona-Lockdowns – auf den Markt kam. Aber so eine Gelegenheit kommt ja nicht jeden Tag. Wir haben dann ein paar Tage überlegt und uns dafür entschieden und wir sind jetzt glücklich, dass wir so entschieden haben. Wir liegen ja auch mit der Produktion im Sankt-Johann innerhalb der „Mauer“ (ehemalige Stadtmauer). Wir produzieren seit 267 Jahren in der Basler Altstadt und jetzt sind wir sogar wieder im Herzen der Altstadt vertreten.

QV: Möchten Sie noch etwas sagen zum Sortiment oder der Fabrikation?

AK: Unser Unternehmen ist eine reine Manufaktur. Es wird alles von Hand gemacht und verpackt. Die Leckerly enthalten 7 natürliche Rohstoffe und keine Zusatzstoffe. Wir haben auch aus jedem Jahrhundert, seit die Firma existiert, mindestens ein Rezept. Da gibt es zum Beispiel auch die „Steiger’schen Basler Leckerly“. Das Rezept stammt ganz vom Anfang der Firma.
Bis 1895 war unser Unternehmen an der Schneidergasse 20 lokalisiert, im Haus wo sich jetzt das Restaurant „Hasenburg“ befindet. Wir kommen also jetzt wieder zurück ins Quartier wo alles angefangen hat.
Wir machen auch Führungen in der Manufaktur. Da können Sie die Einrichtungen sehen und wir erklären alles von der Vorgeschichte bis zum Verpacken. Und Sie können vor allem auch reichlich Leckerly degustieren.

QV: Haben Sie noch Wünsche an die Innerstadt, an Basel oder könnte man noch etwas verbessern?

AK: Ich finde es wichtig, dass die Innerstadt belebt ist, und zwar durch Leute die hier wohnen und arbeiten und durch Läden und Restaurants. Und dass Aktivitäten stattfinden. Nicht nur Grossanlässe wie «em Bebbi sy Jazz» sondern auch kleinere Anlässe wie der «Spalenberg Brunch» usw. Die Innenstadt soll die lebhafte Alternative zum Versandhandel sein. Hier sollen auch die Ladenbesitzer etwas dazu beitragen, und wir werden sicher versuchen, da mitzuhelfen.

QV: Wir könnten jetzt noch die gesamte Chronologie der Entstehung von Jakob’s Basler Leckerly durchnehmen…

AK: Klar, die Firmengeschichte ist sicher sehr interessant, aber mich interessiert nun eigentlich viel mehr was jetzt kommt, unsere Zukunft.

Jakob’s Basler Leckerly, Spalenberg 26. Geöffnet Mo 14–18.30 Uhr, Di–Fr 10–18.30 Uhr und Sa 10–17 Uhr. http://www.baslerleckerly.ch