E-Trottinette – Freud oder Leid?

Sicher haben Sie sich auch schon gewundert, wenn nicht genervt, wenn das Trottoir oder der Fussgängerstreifen von E-Trottinetten versperrt war.
Auch den SVP-Grossrat Beat K. Schaller hat das geärgert und es hat ihn bewogen, einen Vorstoss an die Basler Regierung einzureichen. Diese soll beantworten, wie die «Parkplatz-Misere» innerhalb von zwei Jahren behoben werden könnte. Einerseits müssten die Leute Umwege machen wegen der deplatzierten Scooter. Andererseits seien sie eine Gefährdung vor allem für Menschen mit Sehstörungen oder für Leute im Rollstuhl, denen sie im Weg stünden und zur Stolperfalle werden könnten, argumentiert Schaller.


Neben diesen rein praktischen Gründen führt Schaller auch ästhetische Gründe ins Feld. So würden die wild parkierten E-Trottinette das Stadtbild stören. Was Schaller von der Regierung hingegen nicht fordert, ist die Aufhebung von Autoparkplätzen zugunsten von Parkplätzen für Scooter. Ebenso ist er gegen ein generelles Verbot dieser Trottinette, obwohl deren Fahrer teilweise zu zweit oder rücksichtslos auf dem Trottoir fahren.
Schaller betrachtet diese Mikromobilität als Teil der künftigen Mobilität. Zudem könnten die E-Trottinette trotz Batterien und Stromverbrauch beim Umweltschutz punkten – etwa mit höherer Effizienz gegenüber Verbrennungsmotoren. Allerdings haben andere Untersuchungen den eScooter- Verleihsystemen ein eher schlechtes Zeugnis punkto Umwelt ausgestellt. Siehe Bild 2.

Bild 2 (https://www.tagesschau.de/inland/e-scooter-bilanz-101.html)

Falls der Grosse Rat den Vorstoss in naher Zukunft an die Regierung überweist, hat diese zwei Jahre Zeit, sich Umsetzungsmassnahmen zu überlegen. Das Begehren ist breit abgestützt. Neben Mitgliedern der SVP haben Schallers Vorstoss auch Politiker aus der LDP, der FDP, der Mitte, der SP und der Basta unterschrieben.
Quelle: https://www.bazonline.ch/basler-regierung-soll-scooter-von-den-trottoirs-verbannen-941146743875

Fragen zu e-Trottinetten in der Fussgängerzone

  1. Gelten für Elektrotrottinette die gleichen Vorschriften wie für normale Trottinette?
    Nein. Trottinette ohne Motor gehören zu den sogenannten «fahrzeugähnlichen Geräten». Für sie gelten andere Regeln: Man darf zum Beispiel mit ihnen auf dem Trottoir fahren.
  2. Darf jeder ein Elektrotrottinett fahren?
    Nein. Fahrer, die noch nicht 14 Jahre alt sind, dürfen nicht mit Elektrotrottinetten fahren. Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren dürfen sie nur benutzen, wenn sie einen Führer-ausweis für ein Mofa besitzen.
  3. Wie müssen Elektrotrottinette ausgerüstet sein?
    Wie bei Velos oder Mofas sind eine Klingel, fest montierte Lichter hinten und vorn, ein Rückstrahler sowie eine Vorder- und eine Hinterradbremse vorgeschrieben.
  4. Muss man mit E-Trottinetten auf derStrasse fahren?
    Ja. Das Fahren auf Trottoirs, Fusswegen oder in Fussgängerzonen ist verboten. Auf öffentlichen Strassen sind nur Elektrotrottinette mit einer Motorleistungvon höchstens 0,50 Kilowattstunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern zugelassen.
  5. Darf man mit dem E-Trottinett den Fussgängerstreifen überqueren?
    Ja, das ist erlaubt. Allerdings nur im Schritttempo. Vortritt hat man aber nur, wenn man das Trottinett schiebt.
  6. Ist das Parkieren von E-Trottinetten auf dem Trottoir erlaubt?
    Ja, sofern kein Verbot signalisiert ist und für die Fussgänger mindestens 1,5 Meter Platz frei bleibt.
  7. Dürfen zwei Elektrotrottinette auf der Strasse nebeneinander fahren?
    Nein. Das Nebeneinanderfahren ist nur in Begegnungszonen und auf Velowegen erlaubt. Und nur dann, wenn dadurch keine anderen Verkehrsteilnehmer und Fussgänger behindert werden. Verboten ist ebenfalls, zu zweit auf einem Elektrotrottinett zu fahren.
  8. Welche Konsequenzen drohen bei Regelverletzungen?
    Die Polizei kann Bussen zwischen 20 und 120 Franken erlassen.
  9. Welche Versicherung zahlt, wenn der Fahrer eines E-Trottinetts einen Unfall verursacht?
    Für Sachschäden oder bei Verletzungen Dritter zahlt grundsätzlich der Unfallverursacher. Falls er eine Privathaftpfichtversicherung abgeschlossen hat, kommt sie für den Schaden auf.
  10. Ist bei einem Unfall auch der fehlbare Lenker versichert?
    Ja. Die Krankenkasse begleicht auch die Arzt- oder Spitalkosten des Unfallverursachers. Angestellte mit einem Pensum von mehr als 8 Stunden pro Woche sind über die betriebliche Unfallversicherung gegen Freizeitunfälle versichert. Diese kommt für die medizinischen Leistungen auf und zahlt auch die Taggelder aus. Bei grobfahrlässig verursachten Freizeitunfällen darf die Versicherung nur die Taggelder kürzen – die Arzt- und Spitalkosten muss sie vollumfänglich übernehmen.
    – Aus dem Konsumentenmagazin SALDO, Nummer 15, September 2022

Nubya ist die neue Ehrespalebärglemerin 2022

Das Sperber-Kollegium hat am Samstag den Titel Ehrespalebärglemerin an die Sängerin Nubya verliehen. Nubya ist eine Basler Sängerin; sie ist 1974 geboren. Nach der Matur studierte sie Musik, Wirtschaft und Psychologie, war dann mit verschiedenen Bands auf Tour und hat mehrere Alben veröffentlicht. Sie arbeitete auch als TV-Moderatorin und hatte einen Auftritt als Special Guest bei der 100-Jahre-Tournee des Circus Knie. Sie ist Botschafterin des Schweizerischen Roten Kreuzes.

Hier ein paar Schnappschüsse von der Ehrung, die vom Obersperber des Sperberkollegiums, Raoul Furlano vorgetragen wurde, gefolgt von der Plattenenthüllung beim Spalenberg 15.

Neue Läden in der Basler Innerstadt

Läden, die innerhalb des letzten Jahres in der Basler Innerstadt eröffnet wurden. Oder bald eröffnet werden.

Coming soon: Cafe Bar La Cour, Schneidergasse 28 (früher Mercedes Cafe-Spot)

THE STORE, lifestile brands. Schneidergasse 30. gingi.ch

Format Basel – Pia Grüninger. Schneidergasse 26. formatbasel.ch

picobello – Tessiner Weine und Cantucci. Spalenberg 38a. picobellobasel.ch

MAHSOONI – für Erwachsene. Gerbergässlein 2. https://mahsooni.ch/collections/erwachsene

Coming soon: Mediterran Street food. Gerbergasse 80, am Barfi.

Rework. Secondhandladen. Gerbergasse 35. https://www.rework.ch/pages/stores

Panerai Boutique. Gerbergasse 80, am Barfi. https://www.panerai.com/de/de/home.html

Ab 24. November 2022: Alnatura Bio Supermarkt. Gerbergasse 25. alnatura.ch

Es gibt noch weitere neue Läden, aber wir haben leider keinen Platz mehr….

Teppichsound erleben

Ein paar Schnappschüsse vom Teppichsound am 25. Juni auf dem Rümelinsplatz. Tolle Konzerte bei schönstem Wetter.

Eröffnung: Balkonkonzert
Basler Sicherheitsorchester
Balkonkonzert
Viola von Scarpatetti

Elves Attack

Tres Vencejos

Streetbandits

Räbefäger

Streetbandits
Jam Session

Mit Dank an Susann Ziegler für viele der Bilder und Videos.

Teppichsound auf dem Rümelinsplatz am 25. Juni

Am Samstag, den 25. Juni 2022 – von 11 bis 16 Uhr gibt der Rümelinsplatz den Ton an in der Stadt Basel:
Es singt, es spielt, alles auf verschiedenfarbigen Teppichen, unplugged. Ein einzigartiges Akustik–Festival, im Kleinen, an einem Tag, in der Altstadt von Basel mit Musikerinnen, Musikern und Musikgruppen, Live acts mit Einzelpersonen.

Den Flyer herunterladen .

https://teppichsound.ch/festival-2022/

Stein um Stein

Die Arbeiten gehen voran in der Freien Strasse, langsam aber sicher. Hier auf der Höhe Bäumleingasse. Und jeder Alpnacher Quarzsandsteinblock muss von zwei Männern an den endgültigen Standort getragen und mit einer elektrischen Saug-Hebevorrichtung auf Beton-Kies gesetzt werden.

Dann kräftig festgeklopft. Dabei ist das alles Präzisionsarbeit. Muss doch jede neue Reihe mit den Reihen links und rechts des Mittelstreifens millimetergenau in der Flucht liegen. Sie schaffen pro Tag etwa 4-5 Laufmeter. Also in 10 Tagen sind sie so auf Höhe Münsterberg.

Schönes für Dügg

Werner Düggelin, genannt Dügg, war Intendant des Theaters Basel von 1968 bis 1975. Er verstarb im August 2020 91-jährig. Da es während der Corona-Pandemie schwierig war für das Theater, eine Würdigung für ihn zu organisieren, wurde dies nun am 29. April 2022 nachgeholt.

Die Erinnerungsfeier für Werner Düggelin wurde an diesem Abend im Anschluss an die Vorstellung „Der letzte Pfiff“ von Christoph Marthaler durchgeführt. Christoph Marthaler ist auch einer der Theaterleute, die mit Düggelin zusammengearbeitet hatten. Zusammen mit weiteren Freund*innen und Kolleg*innen aus der Düggelin-Zeit war er an dem Abend dabei. Der Anlass wurde vom Intendanten des Theaters Basel, Benedikt von Peter, eingeführt.

Teilnehmende (am Tisch, von links) Moderator und früherer Chefdramaturg Hermann Beil, Verena Buss – Schauspielerin, Hans Hollmann – als Nachfolger von Düggelin Intendant Basler Theater, stehend: Thomas Brux- Schauspieler, Adolf Muschg – Schriftsteller, stehend: Helmut Benthaus – Fussballer und früherer FCB-Trainer und die Schauspieler André Jung, Raimund Bauer und Hans-Dieter Jendreyko.

Weitere Düggelin-Freunde, die aufgetreten sind und Lieder oder Texte dargeboten haben waren Christoph Marthaler, die Schauspielerin Nikola Weisse und die Schauspieler Tilo Nest, Ueli Jäggi, Jürg Kienberger und Raphael Clamer. Weitere sind in Filmen oder auf Fotos auf der Leinwand gezeigt worden wie der Schauspieler Wolfram Berger und Regisseur Stephan Müller u.a.

Es war ein schöner und gelungener Abend. Die vielen Beiträge, Lieder, Texte, Bilder und Geschichten haben gezeigt, dass Werner Düggelin in der Erinnerung aller seiner Freunde weiterlebt.

Christoph Marthaler und Chor (links) tragen ein Lied vor für Dügg.

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Volldampf in der Freien Strasse

In den kommenden Jahren müssen Basel-Stadt und IWB Energie-, Wasser- und Telekomleitungen sowie die öffentliche Beleuchtung in der Freie Strasse, der Rüden-, der Streit-, der Kaufhaus- und der Barfüssergasse erneuern.
Die Bauarbeiten haben im Sommer 2020 begonnen. Seit Mitte März 2022 haben die Arbeiten an Intensität stark zugenommen. Die Strasse und Gassen werden in Etappen fertiggestellt. Im Herbst 2024 werden dann die letzten Quarzsandsteinplatten gelegt.

Weitere Infos vom Tiefbauamt:
https://www.tiefbauamt.bs.ch/dam/jcr:bc2d5961-387c-48ae-b185-d38c052d55e3/Anwohnerinformation%20vom%20Maerz%202022.pdf

Der Dreizackbrunnen wurde versetzt und wird nun revidiert.
Die Leute lassen sich scheinbar vom Baulärm nicht stören.
Der grosse Sauger.
Die Kantonsarchäologie findet alte Fundamente nahe Marktplatz.