Weihnachtsapéro 2019

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Wie letztes Jahr haben wir den diesjährigen Weihnachtsapéro mit einer Führung im Münster begonnen. Gleich zu Beginn wurden wir mit einem wunderbaren Harfenkonzert in der Ostkrypta begrüsst, dargeboten von Daniel Ramseier.

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Caroline Schröder Field hat uns danach weiter geführt in die Vierungskrypta, wo wir die Audio-Video-Schau über die Entstehung des Heinrichsmünsters sehen konnten. Diese Installation war den ganzen Sommer über in Betrieb während dem Münsterjubiläum „1’000 Jahre Basler Münster“. Die Krypten dürfen während der gesamten Heizperiode höchstens zweimal zugänglich sein für Besucher, weil die Fresken wegen der Atmungsluft sonst Schaden nehmen können. Wir hatten also das Glück, zu den Auserwählten zu gehören.

Die Video-Schau wird nächsten Sommer wieder in Betrieb sein und ist dann während den Oeffnungszeiten jederzeit zugänglich.

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Den Abschluss bildete der Apéro in der gemütlich warmen Hofstube wo wir Glühwein, Guzzi, Mandarinli sowie Martha’s ausgezeichneten Christstollen geniessen durften. Zu Bildern hat es nicht mehr gereicht, aber der Saal war mindestens so voll wie letztes Jahr, mit vielen interessanten Gesprächen.

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern Schöne Festtage.

Harley Niggi-Näggi Event 2019

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50 Santa-Clauses auf donnernden Maschinen, eine jubelnde Menge, Tausende von verschenkten Niggi-Näggi-Seggli, und noch mehr strahlende Kinderaugen. Das ist der alljährliche Harley Niggi-Näggi des Harley Owners Group Northwest Chapters Switzerland.

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Auf dem Basler Marktplatz gibt es – nach einem tollen Corso durch die Stadt – Nüssli und Süsses für die Kinder. Die Erwachsenen können Glühwein oder Punsch kaufen. Der Erlös geht an einen guten Zweck, nämlich an die Theodora-Stiftung. Die Spitalclowns bringen die Kinderaugen immer zum Lachen nicht nur an Weihnachten oder Niggi Näggi.

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https://www.hognws.ch/content/nigginaeggievent/

https://ch.theodora.org/de

Fertig gepflästert: Unser Marktplatz ist wieder wie neu

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Nach siebenmonatiger Bauzeit hat das Tiefbauamt den Platz vor dem Basler Rathaus neu gepflästert. Mit einer symbolischen Schlusssteinlegung in Anwesenheit von Regierungs-präsidentin Elisabeth Ackermann wurden am letzten Donnerstag die Sanierungsarbeiten auf dem Marktplatz abgeschlossen.
Ab Jahresbeginn wurden auf der Seite des Rathauses die Wasserleitungen saniert und neue Stromanschlüsse erstellt durch die IWB und ab April wurde die Pflästerung ersetzt. Da die Sanierung aufwendiger wurde als angenommen stiegen die Ausgaben um Fr 200’000 auf  Fr 500’000.
Der Aufenthalt auf dem Marktplatz sollte also ab sofort wieder stolperfrei möglich sein.

Das obige Foto wurde auf dem Rathausturm aufgenommen. Der Marktplatz scheint etwas verbogen, verursacht durch die Panoramaaufnahme.

Siehe auch: https://www.bazonline.ch/basel/stadt/basler-marktplatz-ist-fertig-renoviert/story/18687395

Abschluss des Münsterjubiläums: Ökumenischer Festgottesdienst im Basler Münster

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Reformationssonntag, 3. November, 10.00 Uhr

Der offizielle Abschluss des Jubiläums «1000 Jahre Basler Münster» findet im Rahmen eines Festgottesdienstes statt. Es wirken mit: Bischof Felix Gmür, Münsterpfarrerin Caroline Schröder Field, Kirchenratspräsident Pfarrer Lukas Kundert und die Knaben-kantorei Basel.

Auf den Gottesdienst folgt die «PROZESSION1000PLUS» in Kooperation mit dem Kunstmuseum Basel und dem Jazzcampus Basel: 15 Musikerinnen und Musiker begleiten den Weg vom Basler Münster zum Kunstmuseum Basel | Neubau, Komposition: Adrian Mears (Uraufführung), mit anschliessendem Apéro im Kunstmuseum Basel | Neubau.

Bye, Bye Tropenhaus – oder besser: auf Wiedersehen

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Das Tropenhaus im Botanischen Garten beim Spalentor ist über 50-jährig und weist erhebliche Altersschäden auf, deshalb muss es ersetzt werden. Seit dem 1. Juli 2019 ist es für die Öffentlichkeit geschlossen. Ab Oktober 2019 beginnt der Rückbau und im Sommer 2021 soll der neue Tropenhaus-Komplex eröffnet werden.
Am letzten Wochenende, am Tropenhausfest am Samstag, sowie am Sonntag war es ein letztes Mal möglich, das alte, aber inzwischen leere Tropenhaus von Innen zu besichtigen. Mit Wehmut gedachte man des tropischen Urwalds, feucht und warm und voller Vogelgezwitscher. Aber man freut sich natürlich auf die Eröffnung der neuen Anlage in weniger als zwei Jahren. Und es gibt noch so viel anderes zu sehen im Rest vom Botanischen Garten.

th_pano-650Foto Website Botanischer Garten:   https://botgarten.unibas.ch/tropenhaus/

Interview des Monats: Michele Luongo im ZERONOVE

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Quartierverein Innerstadt (QV): Michele, kannst du etwas sagen zum Anfang; wie bist du darauf gekommen, einen Kleiderladen zu eröffnen?

Michele Luongo (ML): Also grundsätzlich bin ich ein Quereinsteiger. Meine Partnerin hatte damals einen Laden gesucht in der Innerstadt für Schuhe und Accessoires, da habe ich diesen Laden am unteren Spalenberg gefunden. Den Laden haben wir im 2009, am 9. 9. 09 eröffnet, daher auch der Name «ZERONOVE»; also das war vor 10 Jahren. Das hat dann aber nicht so richtig geklappt, so haben wir auf Kleider umgestellt. 2015 gab es die Möglichkeit, auch den Laden daneben zu übernehmen, dort habe ich dann die Herrenabteilung eröffnet. Ursprünglich bin ich eigentlich Handwerker, ich bin Bodenleger. Mode hat mich aber immer interessiert. Nach der Lehre als Bodenleger war es für mich als junger Mann natürlich nicht attraktiv, auf dem Bau zu arbeiten. Da habe ich in Biel einen Job angenommen als Modeverkäufer und Modeberater. Nach vier Jahren kam ich wieder zurück nach Basel wo ich eine Zeit lang bei der Firma Big Star Jeans verkauft habe; während der Hochkonjunktur lief das sehr gut. Nach einer Weile habe ich dann festgestellt, dass man als Modeverkäufer nicht gerade viel verdient. Ich ging dann wieder zurück auf meinen gelernten Beruf und habe mich im 1988 selbständig gemacht als Bodenleger bis ich dann den Herrenmodeladen eröffnet habe. Das mit den Kleidern gefällt mir schon sehr gut. Es ist einfach so, dass in den letzten Jahren der Umsatz zurück gegangen ist; die Leute kaufen mehr im Internet ein oder in Billigläden. Natürlich waren Kleider in Fachgeschäften immer relativ teuer und die Ladenmieten sind auch nicht günstig.

QV: ich habe gehört, du willst Ende Jahr aufhören.

ML: Es ist richtig, ich werde Ende Jahr den Standort Spalenberg aufgeben, weil es finanziell nicht mehr tragbar ist. Ich würde gerne woanders in der Innerstadt weitermachen. Etwas kleiner, vielleicht in einer anderen Form, da bin ich noch am Suchen. Es gibt auch mehrere leere Läden in der Umgebung. Da ich noch bis Ende Jahr hier bin, muss ich mich auch noch nicht beeilen. Mein Plan ist, nach der Fasnacht wieder irgendwo mit einer neuen Frühlingskollektion weiterzumachen.

QV: Kannst du etwas empfehlen was man tun muss, um auf deinem Gebiet erfolgreich zu sein?

ML: Also, Mode und Kleider ist für mich zu einer Leidenschaft geworden. Man muss auch irgendwie die Leute ansprechen und etwas Spezielles bieten. Dann lege ich Wert auf gute Qualität und Beratung. Wobei ich in den letzten Jahren das Gefühl bekam, dass die Leute gar nicht so sehr Beratung wünschen. Es ist alles «do-it-yourself» heute. Das ist wahrscheinlich so ein Trend, wie wenn die Leute zum Arzt gehen, wissen sie schon zum Voraus, was sie haben. Aber trotzdem sage ich es den Kunden, wenn ich finde, es passt etwas oder es passt eben nicht. Schrittlänge ist ein Faktor: wenn die Hose zu lang ist, ist das Bein zu kurz. Ich bin auch eher klassisch; das hat auch damit zu tun, wo ich die Kleider einkaufe. Natürlich sollen die Leute sich so kleiden wie sie sich fühlen. Aber wenn man im Billigladen ein T-Shirt für 9.90 kaufen kann, dann stimmt doch irgendwas nicht.

QV: Woher beziehst du deine Kleider?

ML: Die kaufe ich ein an Messen. Eine grosse Messe für Kollektionen ist in Florenz, die ist zweimal im Jahr. Da orientiert man sich, was ist nächste Saison in und was kommt neu. Ich habe hier italienische Marken; da kann man den Stoff, die Farbe und das Modell aussuchen. Da findet man auch neue Kontakte, dafür sind Messen gut.

QV: Was sagst du aus deiner Erfahrung über den Standort in der Basler Innerstadt?

ML: Ich finde es hier in der Innerstadt natürlich sehr schön und bin traurig, dass ich weggehen muss. Vor allem ich als Italiener schätze es schon, dass man sich hier kennt, ich kenne die Nachbarn und man sagt sich Buon Giorno, wenn ich am Morgen vor dem Laden das Trottoir wische. Viele Leute in der Nachbarschaft sagen sie fänden es auch schade, dass ich aufhöre. Aber ich denke ich werde schon was finden in der Nähe und noch ein paar Jährchen weitermachen bis ich mich zurückziehe vom Business.

QV: Du gibst im Moment bis Ende Jahr Prozente auf deine Sachen, wieviel denn?

ML: Auf die neue Kollektion gebe ich 10% und bei den Sachen vom Sommer oder letzten Winter gebe ich 50%. Ich möchte dann im Frühjahr mit der neuen Kollektion beginnen.

Interviewer: Georges Martin

Auch das BVD tut Gutes

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Ich wollte mal etwas Erfreuliches bringen, und ich bin fündig geworden. Das Bild wurde vor ein paar Wochen gemacht und ist eigentlich nicht spektakulär. Ich nehme an, das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) hat beschlossen, Zivildienstler zu beschäftigen die Sticker auf den Verkehrsschildern abzuschaben, damit man wieder lesen kann, was darauf steht. Hier an der Freien Strasse, nähe Schlüsselzunft.

Petition „Rettet das La Torre auf dem Bruderholz“

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Der Neutrale Quarteirverein Bruderholz bittet uns um Unterstützung bei einer Petition wo es um den Erhalt des Restaurants „La Torre“ auf dem Bruderholz geht.

Das Restaurant « La Torre » steht seit 1926 am höchsten Punkt der Stadt Basel und wurde gleichzeitig mit dem Wasserturm erbaut. Nun soll das historische Haus an der Reservoirstrasse 240 abgerissen und die dazugehörende Gartenanlage mit Wohnblöcken überbaut werden.
Für die Bevölkerung und den Kanton BS ist dieses Gebiet und das La Torre  von unschätzbarem Wert.

Die Unterzeichnenden fordern:

  • Das Gebäude, die dazugehörende Gartenanlage und der Wasserturm sollen unter Schutz gestellt werden.
  • Werterhaltung der Batterieanlage und der jetzigen Grünzone rund um den Wasserturm.

Bitte Benutzen Sie den Unterschriftenbogen wenn Sie die Petition unterstützen wollen (Bis 31. August 2019).

Link zum pdf:

Petition Rettet das La Torre auf dem Bruderholz

 

Die mittlere Rosette ist am entstehen

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Und ein paar Tage später:

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Die Pflästerung des Marktplatzes geht wie geplant vorwärts. Bis Ende August sollte alles fertig sein. Dann gibt es kein Stolpern mehr und auch die hohen Absätze sollten nicht mehr stecken bleiben.

Hier noch das Baustellenplakat mit mehr Infos:

Baustellenplakat_Marktplatz

 

Italianità auf der Piazza – 25 Jahre Esempio Tessuti am Spalenberg

Ihre Modenschauen sind jedes mal – wie in einem Film von Fellini – üppig und ausufernd. Sandra Caldera und Patrizia Gschwind haben ihren Stoffladen „Esempio Tessuti“ vor 25 Jahren gegründet; am Anfang waren sie am Totengässlein, seit 2013 am Spalenberg 8. Im Laden findet man Stoffe von hoher Qualität, die meisten aus Italien. Es gibt aber auch Stoffe aus der Schweiz, Spanien und Frankreich bis zu irischem Leinen und Harris Tweed. Ihre weitere Spezialität sind die eigenen Schnittmuster, diese sind mittlerweile legendär. Sandra und Patrizia sind gelernte Schneiderinnen, da haben sie sich kennen gelernt. Die Models, die an der Modenschau am letzten Freitag Abend auf dem Platz vor dem Hotel Basel ihre Kleider zeigten, haben diese alle selbst geschneidert aus Stoffen und nach Schnittmustern von Esempio.
Hier ein paar Schnappschüsse von der Esempio-Jubiläumsmodenschau. Dabei wurde eine Story aufgeführt (mit einer Regie und mit Schauspielern), mit viel italienischem Drama und einem Gigolo (Massimo), mit Esempio Shopperinnen, Matrosen, einem Espressomobil, schönen Frauen und eifersüchtigen Mitkonkurrentinnen, einem roten Fiat Spider und vielen Tränen und Vespas und einer Mama und einem Fiat 500. Und natürlich der richtigen Musik, wie Eros Ramazzotti mit „Se bastasse una canzone…“. Fantastico!

Für mehr Information: http://www.esempio-tessuti.com/

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