In restless nights I walked alone…

  1. …narrow streets of cobblestone, sangen Simon & Garfunkel, und dachten dabei an den Schlüsselberg.

Wir hoffen, dass wir keine restless nights mit cobblestones haben. Ein Schwarzbelag (der natürlich nicht einfach schwarz bleibt, sondern sich ergrauend anpasst) ist versprochen.

Das ganze Youtube-Video ist hier.

Mehr als 35 Zentimeter …

…misst gestreckt diese Lederhülse einer Gleditschie vom Petersschulhaus. Der zu den Fabaceae zählende Baum lässt jetzt schon seine Hülsen fallen. Woher Gleditschien kommen, kann man bei Wikipedia nachlesen.20170915_170105

Gleditschien sollen alle diese Bäume ersetzen (Bild vom Freitag, 15. Sept.):

Was über 2100 Menschen in Basel verfehlt finden

Mit Polizei über den Rümelinsplatz flanieren

So viel Polizei in Harmonie und Schritt auf dem Rümelinsplatz, wo Linden und Ginkgos zum Verweilen laden.

Diese Post wurde unter Linde 2 auf dem Rümelinsplatz subtil (sub tilia) geschrieben. Null Substanz. Klebrige, mein ich, auf den Bänken.

 

Über 2100 Unterschriften eingereicht

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Übergabe im Rathaushof erfolgt: Staatsschreiberin Barbara Schüpbach-Guggenbühl mit den Unterschriftenbögen, die ihr Christian Bühler (links), Grossrätin Catherine Alioth (zweite von rechts) und Urs Preisig (ganz rechts) als Delegierte des Quartiervereins Lääbe in der Innerstadt übergeben hatten.

Am Donnerstagmorgen hat eine Delegation des Vorstands des Quartiervereins Lääbe in der Innerstadt die Bögen und Listen der Petition für die Erhaltung der vier Bäume auf dem Rümelinsplatz mit über 2100 Unterschriften Staatsschreiberin Barbara Schüpbach-Guggenbühl überreicht. Die Unterschriften waren in sehr kurzer Zeit zusammen gekommen. In der Petition wehren sich die Unterzeichnenden dagegen, dass zwei gesunde Ginkgos und zwei stolze Linden neuen Gleditschien Platz machen sollen, wie dies das Berliner Siegerprojekt eines Wettbewerbs für die Neugestaltung des Rümelinplatzes fordert.

Zehn Gründe für Baumerhalt

Es gibt viele Gründe, die zwei Ginkgos und zwei Linden auf dem Rümelinsplatz stehen zu lassen und nicht zugunsten von Gleditschien mit gefiedertem Laub zu fällen. Hier sind zehn davon aufgeführt.

In ihrer Mittwochausgabe ist auch die Basler Zeitung in einem Beitrag auf die bevorstehende Einreichung der Petition eingegangen.

Letzte Tage

Noch kann man die Petition für den Erhalt der von einer Fällung bedrohten beiden kerngesunden Ginkgos und der ebensolchen Linden auf dem Rümelinsplatz unterschreiben. Zum Beispiel bei Schuhmacher Meister am Nadelberg
oder beim Antiquariat Libelle an der Schnabelgasse oder jenem von Dr. Koechlin am Spalenberg selbst. Schumacher Meister hat bei gutem Wetter ein Tischchen vor dem Schaufenster. Einladend zu noch mehr

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„Letzte Tage“ schreibt Schuhmachermeister Meister auf seinem Tischchen (deck Dich). Mit Schwung unterstrichen. Tatsächlich, nur noch wenige Tage kann man hier persönlich udn physisch unterschreiben, wenn man dagegen ist, dass auf dem Rümelinsplatz zwei 40jährige Ginkgos und Linden nordamerikanischen Gleditschien weichen müssen. Als Resultat eines Wettbewerbs, bei dessen Vorgaben der „Baumerhalt zur Prorität“ erklärt worden war…

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Hier kann man sich hinsetzen und unterschreiben. Schon mancher Bogen hat sich hier gefüllt. Oder in die Antiquariate Koechlin und Libelle gehen und schmökern. Aber Achtung: Meistens kommt man mit einem Buch aus dem Laden. Noch einem Buch..

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Es hat noch ein paar freie Unterschriftenbögen.

Man kann aber auch einfach hier elektronisch/digital unterschreiben.
Nächste Woche wird die Petition im Rathaus überreicht. Watch the blog.

Und das stand im Jurybericht. „Grundsätzlich“  hatte der Baumerhalt höchste Priorität  und dann werden halt doch nicht einzelne, sondern gleich alle ersetzt…

Rümelinsplatz: Bäume gesund

 

2-Rümeli IMG_6937Zwei stolze Ginkgos und zwei schöne Linden sollen Gleditschien weichen. So will es das Siegerprojekt im  Wettbewerb für die Neugestaltung des Rümelinsplatzes. Obwohl in den Wettbewerbsvorgaben stand „der Baumerhalt hat höchste Priorität“. In einer öffentlichen Veranstaltung der Projektleitung hiess es, die Bäume müssten sowieso gelegentlich ersetzt werden… Sie seien nicht mehr in bestem Zustand.

Krank? Von aussen sieht man das als Laie vielleicht nicht.

Darum hat der Quartierverein Lääbe in der Innerstadt den unabhängigen diplomierten Baumexperten Alan Lyons um eine Beurteilung gebeten. 

Man findet sie hier auch als pdF.

 

Linden in Gefahr oder RR Wessels und die süssen Läuse

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Rümelinsplatz heute: Zwei Ginkgos vorne beim Brunnen, zwei Linden hinten vor der Schmiedenzunft. Foto Peter Strub

Laubbäume wie Linden, die an heissen Tagen dichten Schatten spenden und während der Blüte herrlich duften, müssen in Basel vielleicht künftig um ihr Leben fürchten.

Vor allem wenn unter ihnen gesessen (und gegessen) wird.

Denn es könnte ihnen gehen, wie das für die zwei Linden und die beiden Ginkgos auf dem Rümelinsplatz vorgesehen ist: Sie werden gefällt und zum Beispiel durch in Nordamerika beheimatete gefiedert blättrige Gleditschien ersetzt.

Gleditschien sind in Basel offenbar die  Bäume der Wahl, weil sie dank ihrem „fiedrigen Blattwerk“ lichten (also von Sonnenstrahlen durchbrochenen und darum keinen vollen) Schatten spenden und gegen Klimaveränderung und „innerstädtische Herausforderungen“ resistent sein sollen.

So steht es in einer Antwort, die der offenbar gern licht beschattete Regierungsrat Hans-Peter Wessels auf eine Eingabe des Vorstands des Quartiervereins Lääbe in der Innerstadt auf Pfingsten geschickt hat.

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Wenn nur die Velofahrer auch kapierten…

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Zufrieden mit dem Funktionieren des neuen Verkehrsregimes in der Innerstadt geben sich Bau- und Verkehrsdepartement ( RR HP Wessels) sowie das Justiz- und Sicherheitsdepartement (RR B. Dürr) heute in einem Communiqué. Nur die Velo Fahrenden sind noch ein Problem. Da stimmt die Wahrnehmung der Verwaltung mit jener der Quartierbewohner/innen überein. Wörtlich heisst es:

“Ein Jahr nach Einführung des Verkehrskonzepts Innenstadt greifen die gewünschten Verbesserungen für Fussgänger, Velofahrende, Ladengeschäfte und Gastronomie. Das Konzept hat Raum für neue Nutzungen und Gestaltungen geschaffen. Das Verkehrsgeschehen entwickelt sich grundsätzlich im Rahmen der Erwartungen. Die Übertretungsquote der Velofahrer ist aber nach wie vor hoch.”

Alle hätten jetzt mehr Platz, heisst es in der Mitteilung, auch die Velofahrer kämen besser in die Innerstadt. Die wiederum sei jetzt qualitativ verstärkt: Dank “neuem Kleid aus Alpnacher Quarzsandstein

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und geschliffenen Kieselwacken”.

Sanieren und neu gestalten. Wettbewerb für Rümelinsplatz

Einiges soll neu werden: Aber nur im Rahmen von “Sanierungsmassnahmen”. Das “Gestaltungskonzept” greift weiter:

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Achtung Hundeseggli: Ystoh – aber nit dry stoh!

Die Fasnacht und ihr Publikum sollen keinen Hindernissen begegnen. Darum werden alle Bänklein, manchmal Verkehrssignale,  immer aber auch Abfalleimer abmontiert.

Dann machen h20150221_120108alt die lieben Leute mit den Vierbeinen deren Häufchen im Säckchen in die Ecke (Nadelberg/Spalenberg). Da kann der Mann an der Wischmaschine lange zirkeln, in diese Ecke wird er nicht kommen. Schliesslich hats ja auch noch ein Verkehrssignal…
Am Morgestraich heisst es dann Ystooh, aber nit dry stoh!

 

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Freie Bahn auch am Rümelinsplatz. Die GGG hat fasnachtshalber zurückgebaut. 20150221_120420

 

Auch gegenüber ist man bereit. Glettyse-Zygli  bim Waser im Schaufänschter

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