Interview des Monats: Antonio Russo im „Sapori del Sud“ an der Spalenvorstadt 34

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Er hat fünf Sterne im „TripAdvisor“ wo er in Basel als Nr 1 noch vor Peter Knogl vom Cheval Blanc rangiert. Von seinem Pastrami-Sandwich können sogar die Kosher Delis in New York noch was lernen. Dabei verkauft er das Sandwich zum unschlagbaren Preis von nur 10 Franken.

Quartierverein (QV): Antonio, kannst du etwas über dich sagen?

Antonio Russo (AR): Ich bin mit zwei Jahren mit den Eltern nach Basel gezogen. Nach der Schule habe ich eine Qoiffeurlehre gemacht und dann 20 Jahre mein eigenes Coiffeurgeschäft geführt. Danach hatte ich aber genug vom Haare schneiden und wollte etwas mit Take-away anfangen. Zusammen mit einem guten Freund haben wir dann beschlossen, Pastrami-Sandwiches möglichst nach Originalrezepten zu entwickeln und zu verbessern hier in Basel. Weiter mache ich noch sizilianisches Take-away, zusammen mit meiner Mama.

QV: Kannst du was über dein Geschäft „Sapori del Sud“ sagen?

AR: Mein Geschäft ist sehr klein und deshalb können wir kein grosses Angebot führen. Ich habe mich jetzt auf wenige Produkte sopezialisiert die wir immer frisch praktisch vor ihren Augen zubereiten. Meine Mamma steht jeden Tag zwischen drei und vier Uhr auf und bereitet die Lasagne, Parmigiana und Cannelloni zu für den Tag. Pastrami-Sandwiches werden immer à la Minute hergestellt, das ist mir sehr wichtig. Eine Variante des Sandwiches ist der „Ruben“ eine Art Burger der auch mit Pastramifleisch hergestellt wird mit einer eigenen russischen Sauce und Sauerkraut. Sehr zu empfehlen. Ich entwickle auch dauernd neue Sachen, zum Beispiel die Schacciata Siciliana, eine zugedeckte Pizza, die ist fantastisch und die gibt’s auch vegetarisch. Ich habe auch Glacé oder Gelati, die von einem Kollegen im Tessin hergestellt werden. Dann verkaufen wir auch einige italienische Lebensmittel wie Pasta, Honig usw.

QV: Wie gefällt es dir hier in der Spalenvorstadt und in Basel allgemein?

AR: Die Spalenvorstadt ist eine der schönsten Strassen in Basel aber sie ist vor allem während dem Tag nicht stark von Passanten frequentiert. Es hat auch wenige Geschäfte die auch die jüngere Kundschaft anziehen. Meine Kundschaft besteht vor allem aus Leuten die uns kennen und immer wieder kommen.

QV: Und wie gefällt es dir in Basel allgemein?

AR: Aaahh, ich liebe Basel. Es ist eine der schönsten Städte die ich kenne in der Schweiz.

QV: Grazie!

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Kurzfristige Konzertankündigung: „The Schubiless“ auf dem Andreasplatz, heute um 19 Uhr

Wie wir gerade erfahren haben,  spielen die Musiker offenbar in der gleichen Besetzung wie am 7. Juni dieses Jahres (siehe Blog vom 8 Juni weiter unten). Geniessen Sie Jazz vom feinsten in schöner Umgebung auf dem Andreasplatz. Das Wetter sollte auch mitspielen. Getränke und Essen kann gleich daneben im Beizli „Aengel oder Aff“ bezogen werden.

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Das Interview des Monats

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Ein Interview mit Béa Jauslin von „L’Affaire Lumière“ im Imbergässlein 24 in Basel

Quartierverein (QV): Kannst du mir sagen wie du heisst und was du machst?
Béa Jauslin (BJ): Ich heisse Béa Jauslin und stelle vor allem Lampenschirme her. Ich frische gebrauchte Schirme auf aber ich mache auch neue. Nebenher habe ich auch noch gebrauchte und neue Wohnaccessoires, die ich in meinem Laden am Imbergässlein versuche zu verkaufen.
QV: Wie lange hast du den Laden schon und wie sieht deine Zukunft aus?
BJ: Ich bin jetzt seit fünf Jahren hier. Ich höre aber Ende August auf weil das Geschäft zu wenig gut läuft zum Leben. Ueber meine Zukunft kann ich im Moment noch gar nichts sagen.
QV: Wie hat es dir in dem Quartier gefallen und was ist deine Meinung über diesen Ort und das Quartier der Basler Innerstadt?
BJ: Mir hat es hier sehr gut gefallen, sowohl das Quartier wie auch die Leute die hier in der Umgebung wohnen. Auch der Kontakt mit den lokalen Leuten war sehr schön, man ist hier wie in einem kleinen Dorf. Oder irgendwie wie auf einer Insel.
QV: Möchtest du noch was beifügen?
BJ: Ab sofort gibt es bei mir einen Ausverkauf mit 20 bis 30% Rabatt. Wer Fragen hat: meine Mobiltelefonnummer ist 079 470 2281.
QV: Vielen Dank für das Interview.

Johannisfeier im Münster

Der Johannistag (auch Johanni, Johannisfest und Johannestag) ist ein Fest der Kirche zur Geburt Johannes’ des Täufers am 24. Juni. Er steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht ist die Nacht auf den Johannistag, vom 23. auf den 24. Juni. Der Johannistag überlappt auch mit dem (antiken) Datum der Sommersonnenwende (22~24. Juni). Nach der Christianisierung versuchte die Kirche, die heidnische Sonnenwend-Tradition abzuschaffen. Da alle Versuche scheiterten, legte sie schließlich im 5. Jahrhundert den Gedenktag für Johannes den Täufer auf den 24. Juni und übernahm zahlreiche Bräuche. Unzählige Feste und Bräuche stehen im Zusammenhang mit dem Johannistag und zwar vor allem in europäischen Ländern, aber auch weltweit.

Auch Bauernregeln beziehen sich auf den Johannistag:

„Vor dem Johannistag
man Gerst und Hafer nicht loben mag.“

(Zitiert aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Johannistag )

Im Münster zu Basel hat heute Morgen um 05:30 eine einfache Feier stattgefunden zum Johannistag, geleitet von Münsterpfarrerin Caroline Schröder Field. Das Spezielle dort ist die Sonne die etwa um 05:45 durchs Fenster direkt auf die Rückwand in der Krypta trifft als rötliche Scheibe. Wir zeigen hier bewusst keine Bilder davon, man muss es selbst gesehen haben.

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Einige von uns hatten das Glück, nach der Feier auf die beiden Türme – Sankt Georg und Sankt Martin – steigen zu dürfen, mit wunderbarem Blick auf das noch immer mehrheitlich schlafende Basel. Auch Katze und Maus war früh schon unterwegs.

Poller (und Hochbeete) kommen in Mode

Kürzlich gesehen am Aeschengraben.

 

NEU: Pinwand – geben Sie ein Inserat auf in unserem Blog

Wir haben einen neuen Menueintrag erstellt, wo Mitglieder ein Kleininserat posten können. Klicken Sie im Menu oben auf „Pinwand“. Dort stehen auch gleich die Anweisungen und AGBs für die Inseratenaufgabe.

Spontankonzert „The Schubiless“ mit special guests auf dem Andreasplatz

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Ihre Konzerte, die 2-3 mal im Jahr vor ihrer Haustür stattfinden, werden meistens erst ein paar Stunden vor Beginn angekündigt sind aber jedesmal unvergesslich. Die drei Bandmitglieder Wolfgang „Wölfli“ Schönauer (Waschbrett und Mikropercussion), Benny Geiger (Banjo) und George Ricci (Saxophone) spielen schon seit Urzeiten zusammen. Bei dem heutigen Konzert sind noch drei Gäste von der Tympanic Jazzband dazugestossen,  zu Beginn Peter Lottner (Tenorsax; nicht im Bild), Peter Knechtli (Trumpet) und Alfredo Sforzini (Bass). Weitere Konzerte dieses  Jahr sind zwar geplant aber genaue Termine sind noch nicht bekannt. Also einfach öfters vorbeischauen.

Zu viele Schwellen

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Sind doch die Schwellen und Hindernisse die man uns in den Weg zu legen versucht, manchmal etwas gummig , zerfleddert, betagt und vor allem überflüssig wie dieses Fundstück vom Marktplatz zeigt.

Beitrag: Urs Preisig

Was ist wohl hier geplant? Ein Sandkasten auf dem Andreasplatz?

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Nein, es wird doch nichts mit „Sändele“.

Es wird betoniert (Man mische Sand, Zement und Wasser).

Fotos: Diana Blank

Dann wurde der flüssige Beton in ein Haus im unteren Imbergässlein gepumt. Man sagte uns, es sollen dort Räume entstehen wo Kleider und genäht werden. Von Tanja Klein, der Eigentümerin des Modelabels „kleinbasel“ in der Schneidergasse 24 haben wir dann mehr Informationen bekommen. Gemäss persönlicher Auskunft sollen dort Atelierräume für das Design und Entwicklung der neuen Kleiderkollektionen für Männer und Frauen, aber auch Ledertaschen und Accessoires von kleinbasel entstehen. Mehr Auskunft erhält man auch direkt im Laden.

Toleranz statt Gläbber im Gässli

Kürzlich in der BaZ gesehen

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Wir danken Milena De Matteis von der Basler Zeitung für das pdf

Das Maulbeerbäumchen ist gut angewachsen

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Das Maulbeerbäumchen am Anfang der Bäumleingasse, das kürzlich gepflanzt wurde durch die Stadtgärtnerei, fühlt sich offenbar wohl im Super-Bodensubstrat. Wir haben im März über die Entfernung des Vorgängerbaumes berichtet. Es handelt sich bei dem neuen Baum wahrscheinlich um eine Zierform der weissen Maulbeere (Morus alba), da die Beeren der schwarzen Art (Morus nigra) den Boden auf Verkehrsflächen stark verfärben würden.

Maulbeerbäume (Morus) sind fast in der ganzen Welt verbreitet. Sie sind in Europa meistens mit weissen oder schwarzen Beeren  anzutreffen. Anfangs letztes Jahrhundert wurden sie massenhaft in Südeuropa und bei uns vor allem im Baselbiet angebaut als Nahrung für die Seidenraupen, die die Seide für die Seidenbandweberei lieferten. Durch die späteren Seidenimporte aus Asien nahm der Bestand dieser Bäume bei uns deutlich ab.

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Seidenspinnerraupe auf Maulbeerblättern, mit Beeren der Art Morus nigra in verschie-denen Reifestufen (Quelle Photo: Wikipedia)