Linden in Gefahr oder RR Wessels und die süssen Läuse

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Rümelinsplatz heute: Zwei Ginkgos vorne beim Brunnen, zwei Linden hinten vor der Schmiedenzunft. Foto Peter Strub

Laubbäume wie Linden, die an heissen Tagen dichten Schatten spenden und während der Blüte herrlich duften, müssen in Basel vielleicht künftig um ihr Leben fürchten.

Vor allem wenn unter ihnen gesessen (und gegessen) wird.

Denn es könnte ihnen gehen, wie das für die zwei Linden und die beiden Ginkgos auf dem Rümelinsplatz vorgesehen ist: Sie werden gefällt und zum Beispiel durch in Nordamerika beheimatete gefiedert blättrige Gleditschien ersetzt.

Gleditschien sind in Basel offenbar die  Bäume der Wahl, weil sie dank ihrem „fiedrigen Blattwerk“ lichten (also von Sonnenstrahlen durchbrochenen und darum keinen vollen) Schatten spenden und gegen Klimaveränderung und „innerstädtische Herausforderungen“ resistent sein sollen.

So steht es in einer Antwort, die der offenbar gern licht beschattete Regierungsrat Hans-Peter Wessels auf eine Eingabe des Vorstands des Quartiervereins Lääbe in der Innerstadt auf Pfingsten geschickt hat.

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