Rümelinsplatz: Bäume gesund

 

2-Rümeli IMG_6937Zwei stolze Ginkgos und zwei schöne Linden sollen Gleditschien weichen. So will es das Siegerprojekt im  Wettbewerb für die Neugestaltung des Rümelinsplatzes. Obwohl in den Wettbewerbsvorgaben stand „der Baumerhalt hat höchste Priorität“. In einer öffentlichen Veranstaltung der Projektleitung hiess es, die Bäume müssten sowieso gelegentlich ersetzt werden… Sie seien nicht mehr in bestem Zustand.

Krank? Von aussen sieht man das als Laie vielleicht nicht.

Darum hat der Quartierverein Lääbe in der Innerstadt den unabhängigen diplomierten Baumexperten Alan Lyons um eine Beurteilung gebeten. 

Man findet sie hier auch als pdF.

 

Linden in Gefahr oder RR Wessels und die süssen Läuse

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Rümelinsplatz heute: Zwei Ginkgos vorne beim Brunnen, zwei Linden hinten vor der Schmiedenzunft. Foto Peter Strub

Laubbäume wie Linden, die an heissen Tagen dichten Schatten spenden und während der Blüte herrlich duften, müssen in Basel vielleicht künftig um ihr Leben fürchten.

Vor allem wenn unter ihnen gesessen (und gegessen) wird.

Denn es könnte ihnen gehen, wie das für die zwei Linden und die beiden Ginkgos auf dem Rümelinsplatz vorgesehen ist: Sie werden gefällt und zum Beispiel durch in Nordamerika beheimatete gefiedert blättrige Gleditschien ersetzt.

Gleditschien sind in Basel offenbar die  Bäume der Wahl, weil sie dank ihrem „fiedrigen Blattwerk“ lichten (also von Sonnenstrahlen durchbrochenen und darum keinen vollen) Schatten spenden und gegen Klimaveränderung und „innerstädtische Herausforderungen“ resistent sein sollen.

So steht es in einer Antwort, die der offenbar gern licht beschattete Regierungsrat Hans-Peter Wessels auf eine Eingabe des Vorstands des Quartiervereins Lääbe in der Innerstadt auf Pfingsten geschickt hat.

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Rümelinsplatz II: Aadie Ginkgos

An der Informationsveranstaltung an der Dufourstrasse zum Wettbewerb Rümelinsplatz wurde auch klar, dass der bestehende Baumbestand – ein Ginkgo-Paar (Männ- und Weiblein) sowie Linden  – neuen Bäumen weichen muss.
Zur Aufgabenstellung (Bericht des Preisgerichts Seite 6) hatte es zwar geheissen:

„Grün: Der Baumerhalt hatte grundsätzlich oberste Priorität. Bei einem überzeugenden übergeordneten Gestaltungskonzept wurde den Wettbewerbsteilnehmern jedoch die Möglichkeit eingeräumt, einzelne Bäume zu entfernen. Der Ersatz war im Projekt auszuweisen und zu erbringen…“

Auch Antworten auf Fragen an Radio Eriwan beginnen mit einem „Grundsätzlich…

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